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Frankreich ist immer wieder eine Reise wert. Doch wenn man sich hierzulande mit Menschen über Frankreich unterhält, dann erfährt man meistens zwei Dinge. Das Land ist schön aber die Franzosen sind arrogant. Während ich der ersten Aussage beipflichte, kann ich die zweite Aussage in dieser Form nicht bestätigen. Trotzdem gibt es in Frankreich ein paar Dinge die man einfach wissen sollte, damit man sich schneller im Land zurecht findet und nicht in eine, der unzähligen auch hierzulande bekannten, Touristenfallen hinein tappt.

Wer noch nie in Frankreich war, weiß zumindest das: Paris ist nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern auch die der Liebe, Mode wird hier nicht nur getragen, sondern auch gelebt und Wein gehört zum guten Umgangston. Doch das ist längst nicht alles, was diese Weltmacht ausmacht.

Geschichte erleben in Frankreich

Da Frankreich schon seit fast 50.000 Jahren besiedelt sein soll, mangelt es hier nicht an geschichtlichen Schauplätzen. Wer sich also für mystische Burgen, alte Schlösser und gespenstische Kriegsschauplätze interessiert, der wird in Frankreich sicher fündig werden.

Mystische Burgen und Schlösser

Le Mont-Saint-Michel

Foto: Le Mont-Saint-Michel aus der Nähe

Die wohl prächtigste und auch bekannteste Burg in ganz Frankreich: Le Mont-Saint-Michel. Die Burg selbst wurde im 8. Jahrhundert auf einer flachen Insel vor der Küste der Normandie erbaut. Schon wenn man sich auf die Insel zubewegt, fällt die Abtei ins Auge – das Bauwerk türmt über der restlichen Gemeinde und raubt jedem Besucher den Atem.

Schloss Chambord

Foto: Schloss Chambord in Frankreich an der Loire

Im Tal Loire liegt eines der architektonisch eindrucksvollsten Schlösser des Landes: das Schloss Chambord. Das prächtigste aller Loireschlösser wurde im 1. Jahrhundert unter der Regentschaft von König Franz I. erbaut und diente vor allem als Jagd- und Prunkschloss – was man ihm auch eindeutig ansieht.

Schloss Chenonceau

Foto: Schloss Chenonceau in Frankreich

Das Wasserschloss Chenonceau am Ufer des Cher in der Loire-Region ist ein einzigartiges Highlight einer jeden Schlössertour. Die Galerie überbrückt den gesamten Fluss und macht das Gebäude zu einem einfach außergewöhnlichen Schauplatz von Eleganz, Originalität und architektonischer Kunst.

Schloss Blois

Foto: Schloss Blois in Frankreich

Ein weiteres Schloss der Loire ist das Schloss Blois – ein Schloss der französischen Königsfamilie, welches von ihr von 1498 bis 1589 genutzt wurde. Doch der Grundstein für das Schloss wurde schon im 10. Jahrhundert gelegt und dementsprechend kann man in diesem Schloss gleich eine Reise durch vier Epochen und drei Jahrhunderte unternehmen.

Schloss Amboise

Foto: Schloss Amboise in Frankreich

Ein weiteres Königsschloss der Loire: das Schloss Amboise. Schon zur Zeit der Gallier wurde eine erste Anlage an der Stelle des heutigen Schlosses gebaut. Im 10. Jahrhundert wurde diese dann aus- und umgebaut und erstrahlte im 15. Jahrhundert unter König Karl VIII. zu neuem Glanz.

Turm der Jeanne d’Arc

Auch in Rouen hat es einmal ein Schloss gegeben, leider wurde dieses Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute Schloss im Laufe der Geschichte zerstört und der Turm der Jeanne d’Arc ist das einzige Überbleibsel.

Doch es ist nicht nur er, der der berühmten Freiheitskämpferin Johanna von Orléans gewidmet wurde. Jedes Jahr im Mai finden in ihrer Heimatstadt Orléans die Jeanne d’Arc Festspiele statt, in der das Mädchen geehrt wird, das mit nur 13 Jahren in den Krieg zog und erst nach einigen siegreichen Schlachten letztendlich Intrigen zum Opfer fiel.

Burgruinen von Lavardin und Vendôme

Foto: Vendome in Frankreich

Die Burgen in den gleichnamigen Städten wurden leider schon vor langer Zeit zerstört. Die Burgen Vendôme und Lavardin wurde im 16. Jahrhundert von König Heinrich IV. zerstört, damit sie nicht von Feinden zu militärischen Zwecken genutzt werden konnten.

Guédelon

Foto: Guedelon in Frankreich

Wir sind bei mittelalterlichen Burgen, doch was wenn diese Burgen nur so gebaut werden wie im Mittelalter, aber eigentlich aus diesem Jahrhundert sind? Das ist es genau was Guédelon ist: ein Burgbauprojekt, mit dem nachvollzogen werden soll, wie eine Burg im Mittelalter errichtet wurde. Fertig sein soll sie übrigens 2023.

Einzigartige Kathedralen und Kirchen

Frankreich verfügt über eine Vielzahl an Kirchen und Kathedralen, die man jederzeit besichtigen und bestaunen kann. Viele davon sind von einzigartiger, eindrucksvoller Architektur geprägt.

Notre Dame d’Amiens

Foto: Kathedrale von Amiens

Die Kathedrale von Amiens ist das Sakralgebäude mit dem höchsten Mittelschiffsgewölbe Frankreichs und hat die Stadt damit bekannt gemacht. Wo jetzt die Kathedrale steht, befand sich vorher schon eine Kirche, welche bei einem Brand im 13. Jahrhundert zerstört wurde. Knapp drei Jahrhunderte später wurde die heutige Kathedrale dann fertiggestellt.

Kirche Saint Nicolas & Kathedrale Saint Gatien

Zwei Sakralgebäude, die einfach einen Eindruck hinterlassen haben: Die Kirche Saint Nicolas in Blois und die Kathedrale Saint Gatten in Tours. Erstere ist dem Niedergang nahe, wenn nicht bald Reparationen angesetzt werden und letztere ist gerade dabei.

Weitere Sakralgebäude in Frankreich

Foto: Steinfiguren in der Kathedrale von Rouen

Natürlich konnten wir auf unseren Reisen längst nicht alle Kathedralen und Kirchen besuchen, doch einige haben sich in unsere Gedächtnisse eingebrannt: die Kirchen von Caen, von denen viele in Trümmern liegen, die Kathedrale in Bayeux, unter der sich eine wirklich mystische Gruft befindet, die Kathedrale von Rouen mit einem Wikingergrab und die Kathedrale von Orléans, welche so eng mit der Geschichte der Jeanne d’Arc verknüpft ist.

Gespenstische Kriegskuriositäten

Foto: Fort Hackenberg in Frankreich

Das Frankreich vom zweiten Weltkrieg nicht gerade unbetroffen war, wissen wir. Doch was uns nicht bewusst war, war, dass es hier so viele Schauplätze gibt – alte deutsche Kriegsbatterien, wie in Azeville oder Merville sind keine Seltenheit und auch der Bunker von Fort Hackenberg, der mehr als unterirdische Stadt betrachtet werden sollte, sind unvergleichliche Monumente.

Wer sich eher für U-Boote und Schiffe begeistert, der sollte unbedingt einen Abstecher nach La Cite de la Mer machen, denn hier liegt das weltweit einzige für Besucher offene Atom-U-Boot. Außerdem ist hier der vorletzte Ankerplatz der Titanic, vor ihrem unglücklichen Zusammenstoß, gewesen.

Gemütliche Städte und Dörfer

Viele werden Frankreich wohl mit seiner Hauptstadt Paris verbinden und diese mit Hektik, lauten Menschenmassen und Touristenmassen. Das sich das alles nicht vermeiden lässt, ist klar, aber in den meisten französischen Dörfern und Städten geht es wesentlich ruhiger zu.

Normandie

Caen

Foto: Männerabtei Saint-Etienne in Caen bei Nacht

Schon zur Zeit der Kelten wurde Caen besiedelt und war stets Schauplatz vieler Schlachten – auch im zweiten Weltkrieg trug die Stadt leider schwere Schäden davon. Trotzdem ist die Stadt einen Besuch auf jeden Fall wert: die Altstadt mit ihrer Mischung aus alten und neuen Bauten, die vielen Kirchen und die unglaubliche Atmosphäre bei Nacht machen den Aufenthalt hier zu einem echten Erlebnis.

Étretat

Foto: Brücke auf Palteau Porte d’Aval

Steile Felsenklippen wohin das Auge reicht – das ist Étretat. Die Gemeinde ist voll und ganz auf den Tourismus ausgelegt und wird durch das Ambiente der Felsen geprägt. Es ist mehr ein Naturschauplatz als alles andere – aber ein wunderschöner!

Beuvron-en-Auge

Foto: Panorama vom Platz am Anfang des Dorfs Beuvron-en-Auge in Frankreich

Das schönste Dorf Frankreichs? Beuvron-en-Auge! Das Dorf bietet eine atemberaubende Kulisse: bunte, niedliche Häuser sind aneinander gereiht und der Marktplatz ist der Dreh-und-Angel-Punkt des alltäglichen Lebens.

Rouen

Foto: Platz Place du Vieux-Marché in Rouen

Rouen hat eine atemberaubende Geschichte hinter sich: zuerst wurde es von den Römern besiedelt, danach vom Wikingerkönig Rollo eingenommen, welcher übrigens auch hier begraben ist, später ließen sich hier die Katholiken und dann die Protestanten nieder und irgendwann dazwischen wurde hier Jeanne d’Arc hingerichtet – und alles hat hier Spuren hinterlassen.

Bayeux

Foto: Altes Wasserrad am Fluss L'Aure in Bayeux

Ein kleines Städtchen im Norden Frankreichs, das ist, was Bayeux ist. Aber auf jeden Fall ein sehenswertes Städtchen mit einer faszinierenden Altstadt, schmalen Gassen, außergewöhnlichen Teppichen und einer mystischen Kathedrale.

Hauts-de-France

Amiens

Foto: Zirkus Jules Verne in Amiens

Die Geschichte der Stadt Amiens geht nachweislich bis in die Altsteinzeit zurück, doch die ersten heute noch sichtbaren Spuren hinterließen die Römer. Julius Caesar selbst hat sich hier ein halbes Jahr aufgehalten und ließ Thermen und ein Amphietheater erbauen.

Centre-Val de Loire

In der Gegend der Schlösser haben wir uns nur eine Stadt angeschaut: Orléans.

Orléans

Foto: Orleans in Frankreich

Auch Orléans hat eine lange Besiedlungsgeschichte hinter sich und man findet hier und da Spuren der alten Bewohner. Doch was das Stadtbild am meisten prägt, ist ohne Frage die Jungfrau von Orléans: Jeanne d’Arc.

Aussicht genießen

Zu guter letzt wollen wir noch unsere Top 3 der schönsten Aussichtsplätze in Frankreich mit euch teilen.

Von der Burgmauer in Caen

Da die Burg von Caen rund um die Uhr für Besucher offen ist, genießt man hier die besten Sonnenuntergänge mit Blick auf die idyllische Altstadt.

Felsentore von Etretat

Foto: Strauch mit Felsentor Porte d’Aval

Von den Felsen von Etretat aus genießt man nicht nur die frische Seeluft, sondern auch einen außergewöhnlichen Blick sowohl auf die Stadt als auch das Meer und die wundervollen Felsformationen.

Leuchtturm Phare de Gatteville

Foto: Leuchtturm am Meer in Frankreich

Schon von außen hat der Leuchtturm Phare de Gatteville etwas, doch den Ausblick aus der Glaskuppel ist wirklich unschlagbar. Hier fühlt man sich vollkommen frei und schaut nur auf das Meer und das Land hinter einem.

Mit welcher Sprache komme ich in Frankreich weiter?

Es muss in den letzten 20 Jahren ein starker Wandel in Frankreich stattgefunden haben. Das Englische ist auch in Frankreich immer mehr auf dem Vormarsch. Gerade die jüngere Bevölkerung scheint mit dem Englischen überhaupt keine Probleme mehr zu haben und unterhält sich nahezu fließend in dieser Sprache mit den Besuchern. Problematischer könnte es aber bei der älteren Generation werden. Diese beherrschen zum Teil gar nicht oder nur bruchstückhaft eine zweite Fremdsprache. Von einer in sich zurückgezogenen Nation, die Besucher nur in ihrer eigenen Landessprache empfängt, kann nicht mehr die Rede sein. Gerade in Hotels kommt man mit dem Englischen sehr gut weiter. Ein paar Worte Französisch sollte man trotzdem beherrschen, um das erste Eis schneller zum Schmelzen zu bringen.

kathedrale st croix

Die Kathedrale St. Croix von Orleans

Hotels und Pensionen in Frankreich

Wer in Frankreich übernachten möchte, kann dies bereits ab 20 Euro, allerdings nur in einem Doppelzimmer. Die Preise für diese Zimmer liegen in Frankreich bei 40 bis 80 Euro pro Nacht und Zimmer. In Frankreich gibt es in der Zwischenzeit mehrere Hotels, die sich auf diese Preisspanne eingestellt haben. Dabei wird auf Komfort wenig wert gelegt. Die Zimmer sind meistens sehr klein oder mit vielen Betten zugestellt. So kann es geschehen, dass man ein mit vier Betten vollgestopftes Zimmer zu Zweit erhält, in dem sich nur noch schmale Gänge befinden. Auch die Bäder gleichen eher kleinen Nasszellen, in denen keine Bewegungsfreiheit vorhanden ist. Für mehrere Nächte sind diese Hotels nicht ausgelegt. Für einen kurzen Zwischenstopp genügen sie allerdings voll.

Neben dem Zimmerpreis wird in Frankreich auch immer eine Touristenpauschale fällig. Diese liegt um die ein bis zwei Euro pro Nacht und Person. Diese Pauschale wird dazu verwendet, die Touristenbüros, die es wirklich auch in jeder kleinen Stadt gibt, zu betreiben. Dort erhält man auch immer ausreichend Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in der jeweiligen Stadt. Zudem gibt es nur wenig Stellen, an denen man die notwendigen Informationen nicht auch in deutscher Sprache erhält. Man hat sich scheinbar in ganz Frankreich auf den internationalen Tourismus eingestellt. Im Übrigen kann man in die Hotels meistens ab 15 Uhr einchecken.

Das Frühstück in den billigen Hotels in Frankreich, eine Katastrophe

Etwas katastrophaler fällt dagegen das Frühstück in den billigen Hotels aus. Von französischer Esskultur ist an dieser Stelle wenig zu spüren. Beim Frühstück handelt es sich eher um ein bescheidenes Aufgebot aus einem halben Baguette, einem Croissant und Marmelade und Honig aus der Minipackung. Frühstücksteller vermisst man zudem in den billigen Hotels. Als Tellerersatz dient das Tablett, auf denen man sich mit dem spärlichem Frühstücksangebot eindeckt. Als Getränke gibt es Kaffee und Tee, meistens auch noch Orangensaft. Daneben findet man auch noch ein paar Cornflakes und abgepackte Kekse. Mit etwas Glück erwischt man auch Hotels, in denen man zwischen zwei Kuchensorten, meistens Sand- oder Marmorkuchen und zwei bis drei Wurst- und Käsesorten wählen kann.

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Die Altstadt von Blois

Die Alternative zu den Billighotels in Frankreich

Wer auf etwas mehr Komfort Wert legt, der sollte unbedingt eine Übernachtung in den Städten vermeiden, die International bekannt sind. Fährt man in den unbekannten Nachbarort, findet man dort meistens Hotels, die für denselben Preis, mehr zu bieten haben. Die Räume sind komfortabler ausgestattet und bieten mehr Platz. Zudem ist das Frühstück um einiges üppiger und man erfährt, was es bedeutet, wie ein König in Frankreich zu speisen. Sogar frisch zubereitete Frühstückseier sind hier keine Seltenheit. Zudem erhält man in solchen Orten, frische Baguettes und Croissants, was man von den preiswerten Hotels in den Touristenzentren nicht immer behaupten kann. Die Preise für das Frühstück liegen in sämtlichen Hotels zwischen fünf und sieben Euro.

turm marques

Der Turm Marques im Chateau Chenonceau

Essen und Getränke in Gaststätten und Cafès in Frankreich

Was bei den Hotels gilt, gilt auch für die französische Gastronomie. In den Touristenzentren sind die Preise zum Teil unverschämt teuer. Hier schlägt man zum hohen Preis mit minderwertiger Qualität zu. Ich würde niemanden empfehlen in eins der unzähligen Restaurants zu gehen, die sich in der Nähe von Sehenswürdigkeiten befinden und aus denen man alle möglichen Sprachen vernehmen kann. Stattdessen sollte man ein paar Straßen weiter, nach Restaurants Ausschau halten, die sich in den Seitengassen befinden und in denen ausschließlich Französisch gesprochen wird. In den Touristenstädten ist hier das Essen zwar nicht billiger, dafür um einiges Besser. Für ein gutes Abendessen kann man pro Person schnell mal bis zu 20 Euro inklusive der Getränke hinlegen. Dagegen sind die Preise abseits der Touristenstädte um rund 40 Prozent niedriger.

In Frankreich ein gutes einheimisches Restaurant zu finden, ist in den Touristenstädten schwierig geworden. Das Stadtbild vieler Städte ist in der Zwischenzeit ähnlich dem geprägt, was man auch hierzulande vorfindet. Pizzerias und asiatische Restaurants, dominieren die Restaurantlandschaft. Dazwischen gibt es hier und dort die eine oder andere Dönerbude und ab und zu mal einen Griechen. Die Klassiker Pizza und Pasta findet man nahezu in allen Restaurants. Ein warmes Abendessen bekommt man in Frankreich in den meisten Restaurants ab 19Uhr angeboten. Davor ist die Küche geschlossen und ein kleines Hungergefühl kann man nur mit einem kleinen Snack begegnen.

Was noch zu beachten ist, sind die Unterschiede beim Kaffee. Die Größe eines Kaffees in Frankreich kann man schnell mit einem Espresso hierzulande vergleichen. Ein Kaffee Creme kommt dagegen schon eher an einen aus Deutschland gewohnten Kaffee heran. Die Preise für diese Getränke liegen bei zwei bis vier Euros. An Tankstellen erhält man aber auch an Automaten, Kaffee für einen Euro in einem Plastikbecher.

amboise

Die Altstadt von Amboise

Frankreich und die Mautgebühr auf Autobahnen

Besonders preis intensiv sind die Mautgebühren in Frankreich. Die Autobahnen die um die Städte herum verlaufen sind meistens von dieser Gebühr befreit. Möchte man aber größerer Strecken auf der Autobahn durch Frankreich zurück legen, kommt man um die Mautgebühr nicht herum. Pauschal kann man für 10 Kilometer, einen Euro rechnen. Der derzeitige Preis liegt aber etwas darunter.

Bei den Mautstellen gibt es zwei unterschiedliche Varianten. Bei der ersten Variante bezahlt man das Ticket sofort und legt dann den entsprechenden Abschnitt zurück. Die zweite Variante ist jedoch die häufigere. Hier zieht man an der Mautstelle ein Ticket und wenn man die Autobahn wieder verlässt, bezahlt man das Ticket. Man sollte sich jedoch nicht wundern, wenn an den Mautstellen keine Menschen mehr sitzen. Es existieren jedoch mehrere Möglichkeiten an den Ausfahrtstellen zu bezahlen. Die einfachste Variante, ist die Bezahlung mit der Kreditkarte. Natürlich kann man auch mit Euroscheinen oder Euromünzen bezahlen, wobei der 50 Euroschein der höchste Wert ist, der angenommen wird. Das Wechselgeld erhält man allerdings nur in Münzen ausgezahlt, was man beachten sollte.

Fassade der Vorderansicht der Kathedrale Saint Gatien in Tours.

Die Kathedrale Saint Gatien in Tours.

Übersicht zu den Preisen

Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten: 9 Euro bis 10 Euro
Parkgebühren bei Sehenswürdigkeiten: 2 Euro bis 5 Euro
Übernachtungspreise inkl. Frühstück: 25 Euro bis 41 Euro
Kaffee plus Nachmittagssnack: 7 Euro bis 10 Euro
Abendessen – Hauptspeise plus Getränk: 10 Euro bis 20 Euro
Mautgebühr auf mautpflichtiger Autobahn: ca. 1 Euro pro 10 Kilometer

Fragen und weitere Infos zum Urlaub in Frankreich

Zahlt man in Frankreich pro Zimmer?

Dies kommt ganz darauf an wie man bucht. Über die Plattform booking.com haben wir bei unserer Reise durch Frankreich immer nur pro Zimmer bezahlt. Meistens war in diesem Preis auch der Preis für das Frühstück mit inbegriffen. Aber darauf sollte man sich nicht verlassen.