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Der japanische Garten Kyu-Shiba-rikyu in Tokio, befindet sich gleich hinter dem World Trade Center. Im Garten kann man Fische, Schildkröten und einen Reiher beobachten. Die künstlichen Wege führen über einen See und durch künstliche Felslandschaften. Für den Besuch muss man Eintritt bezahlen.

Tokyo Tower und WTC

Vom Kyu-Shiba-rikyu Garten sieht man auch sehr schön die Spitze des Tokyo Tower.

Bei meinem Aufenthalt in Tokio in 2015 habe ich mir den Kyu-Shiba-rikyu Garten angesehen der sich direkt hinter dem World Trade Center befindet.

Anfahrt

Am schnellsten kommt man zu dem Kyu-Shiba-rikyu Garten mit der U Bahn in Tokio.

Man steigt aus bei der Station Hamamatsucho.

Hier halten die Linien JR Tokaido Line und JR Yamanote Line.

Eintrittspreise und Öffnunsgzeiten

Eintrittspreise

Kinder & Jugendliche: kostenlos
Erwachsene: 150 Yen
Senioren ab 65 Jahre: 70 Yen

Öffnunsgzeiten

Täglich: 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
letzter Einlass: 16:30 Uhr

geschlossen: 29. Dezember bis 3. Januar

Japanische Steinlaterne

Am äußeren Rand des Kyu-Shiba-rikyu Garten habe ich auch diese japanische Steinlaterne, Toro, gesehen.

Der Kyu-Shiba-rikyu Garten

Der Kyu-Shiba-rikyu Garten ist einer der ältesten japanischen Gärten aus der japanischen Feudalzeit, welche heute in Tokio noch besichtigt werden können. Der Kyu-Shiba-rikyu Garten hat einen Teich in dem sich ein paar Fische und Schildkröten tummeln. Um den Teich führt ein Weg herum, der über Hügel und künstlich geschaffene Felsenlandschaften verläuft. Zudem kann man den Teich über einen Damm und Brücken überqueren.

Wisterie Gitter

Gleich links vom Eingang befindet sich eine Überdachung, mit einem Gitter welches von einer Wisterie (Glyzine oder auch Blauregen) bedeckt ist. Diese Pflanze bildet längliche lila farbene Blüten, welche von diesem Gitter herab hängen.

Insel Nakajima

In der Mitte des Sees im Kyu-Shiba-rikyu Garten befindet sich die Insel Nakajima. Diese aus Steine geformte Insel ist der Mittelpunkt des Gartens, von dem man aus einen schönen Rundumblick über den Garten hat.

Panorama japanischer Garten - Kyu-Shiba-rikyu Garten

Von der Mittelinsel Nakajima und vom äußeren Rand hat man einen schönen Panoramablick in in den Kyu-Shiba-rikyu Garten.

Brücke Seiko-no-tsutsumi

Auf die Insel Nakajima kommt man über einen Damm oder die kleine Brücke Seiko-no-tsutsumi. Diese Steinbrücke ist auch das einzige Überbleibsel aus der Zeit, als der Garten noch “Rakujyuren” genannt wurde und in den nachfolgenden Jahren, im Besonderen nach dem großen Erdbeben von 1923 und einer umfassenden Restaurierung im Jahr 1979 verändert wurde.

Weitere Parks in Tokio:

Pavillon Azumaya

Der kleine Pavillon Azumaya befindet sich gegenüber der Insel Nakajima. Von dem Pavillon hat man einen schönen Blick auf den See, die Insel und im Hintergrund den Tokyo Tower.

Japnaischer Pavillon in Tokio

Im japanischen Pavillon Azumaya kann man sich schön von der Hektik in der Großstadt ausruhen.

Insel Oshima

Am oberen Ende des Kyu-Shiba-rikyu Garten liegt die Insel Oshima. Sie ist ungefähr genau so groß wie die Insel Nakajima, aber über sie führt nur ein Weg.

Brücke zur Oshima Insel

Über einen kleinen Damm mit einer Brücke, kommt man zur Oshima Insel.

Hügel Oyama

Der höchste Punkt im Kyu-Shiba-rikyu Garten ist der Hügel Oyama. Unterhalb des Hügels gibt es eine künstliche Schlucht, die Karetaki, welche man ebenfalls durchqueren kann. Nach regnerischen Tagen sammelt sich an dieser Stelle aber viel Schlamm.

Steinlaterne Yukimi-no-toro

Das beliebteste Motiv im Kyu-Shiba-rikyu Garten ist die japanische Steinlaterne Yukimi-no-toro. Ich habe bei meinem Besuch mehrere Fotografen gesehen, welche diese Steinlaterne von allen Seiten fotografierten.

Japanische Steinlaterne Yukimi-no-toro

Die Japanische Steinlaterne Yukimi-no-toro ist das beliebteste Fotomotiv im Kyu-Shiba-rikyu Garten.

Mein Fazit

Was mir besonders gut gefiel war die Größe des Arrangements. Der Garten ist sehr übersichtlich und trotzdem kann man an jeder Ecke etwas Neues entdecken. Wie bereits auch bei den anderen Gärten in Tokio ist natürlich der Kontrast zu den dahinter befindlichen Hochhäusern einmalig.

Mein Tipp: Für diejenigen die japanische Gärten lieben lohnt sich der Garten auf jeden Fall. Für alle Anderen, die nur einmal einen japanischen Garten gesehen haben wollen, reicht auch die Anlage neben dem Kaiserpalast.