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Monjayaki und Okonomiyaki sind 2 Speisen die man in Tokio traditionell ist. Ich durfte an einem Abend in Tokio diese zwei Gerichte und vieles anderes in 7 Gängen probieren. Darunter in Alufolie gebackener Lachs und ein Nachtisch den ich mal als Sahnegebäck eingehüllt in Honig Crepes bezeichnen würde.

Traditionell: Monjayaki und Okonomiyaki

Wie auch in Deutschland gibt es in Japan mehrere traditionelle Speisen. Freunde von mir luden mich an einem Abend zu einem traditionellen Essen ein welches man besonders gerne in Tokio ist. In Tokio ist man traditionell Monjayaki und Okonomiyaki. Wobei Monjayaki das übliche Gericht der Tokioer ist.

An dem Abend durfte ich jedoch noch mehr ausprobieren als nur diese beiden Gerichte. Alles wurde vor meinen Augen von meinen Gastgebern auf einer Heizplatte live zubereitet.

Japanisches Abendessen in 7 Gängen

Der 1. Gang – Die Vorspeise

Das Abendessen begann mit einer Art Vorspeise in einer kleinen Schüssel, von dem ich aber leider nicht weiß was es war.

Vorspeise zu Monjayaki und Okonomiyaki

Leider weiß ich nicht mehr was die Vorspeise war. Zum Teil schmeckte es süßlich. Auf jeden Fall aß man alles direkt aus der Schüssel.

Der 2. Gang – Fisch & Fleisch

Anschließend gab es eine Schale mit verschiedenen Fleisch und Fischstückchen die auf der Heizplatte allesamt kurz angebraten wurden.

Fleisch und Fischstückchen in einer Schale

Diese Fleisch und Fischstückchen landeten auf der Heizplatte und wurden schön angebraten.

Der 3. Gang – Lachs in Alufolie

Zeitgleich legte man uns auf die Heizplatte ein weiteres Gericht welches in einer Alufolie eingepackt war. Als wir diese öffneten sah ich dass sich da drin Lachs und diverses Gemüse befand.

Lachs mit gegarten Gemüse

Die Portionen wie hier der Lachs mit Gemüse waren alle sehr klein, aber in der Menge vollkommen ausreichend.

Der 4. Gang – Monjayaki

Nach diesen beiden leckeren Gerichten kam das Monjayaki. Das Ganze wurde uns in einer Schale serviert. Anschließend verteilte mein Gastgeber diese Zutaten bunt durcheinander gemischt auf der Heizplatte. Das ganze wurde kurz angebraten und danach mit einer Mehlmischung wie man sie für Takoyaki verwendet übergossen.

Zutaten Monjayaki in einer Schüssel

Besonders beeindruckend fand ich die Monjayaki Zutaten in der Schüssel. Ich glaube das rote Teil war sogar Zunge, von was auch immer.

Nachdem diese verrückte Mischung auf der Heizplatte etwas anbackte, nahmen wir uns mit einer kleinen Spachtel immer ein kleines Stückchen von dieser Art lockeren Fladenkuchen.

gebratenes Monjayaki auf einer Heizplatte

Das Monjayaki wurde ebenfalls angebraten und danach mit einem Mehlteig übergossen.

Der 5. Gang – Okonomiyaki

Als Nächstes wurde uns, ebenfalls wieder sehr schön präsentiert, die Mischung für das Okonomiyaki serviert. Diese Mischung wurde von meinem Gastgeber in der Schale zerkleinert und vermischt. Anschließend verteilte er alles in einer kleinen runden Form auf der Heizplatte.

Zutaten für Okonomiyaki in einer Schüssel

Die Okonomiyaki Zutaten waren ebenfalls eine bunte Mischung. Diese wurden alle in der Schale miteinander vermischt.

Nachdem die erste Seite gut angebacken war, drehte mein Gastgeber das Okonomiyaki und backte es auch auf der anderen Seite an. Anschließend wurde darüber noch Teriyaki Soße und getrocknete Algen verteilt. Am Ende teilte mein Gastgeber das fertige Gericht in neun Teile und wir ließen es uns schmecken.

gebratenes Okonomiyaki auf einer Heizplatte

Das Okonomiyaki wurde anschließend auf beiden Seiten gebraten.

Der 6. Gang – Fisch & Nudeln kurz angebraten

Als nächster Gang wurden uns Bambussprossen, Fischstückchen und Nudeln serviert. Auch diese wurden wieder auf der Heizplatte kurz angebraten und anschließend miteinander vermischt. Dieses Gericht konnte man je nach individuellen Geschmack mit verschiedenen Saucen probieren.

angebratene Bambussprossen, Fischstückchen und Nudeln

Danach gab es noch ein Gang mit Bambussprossen, Fischstückchen und Nudeln.

Der 7. Gang – Süßes in Honig-Crepes

Spätestens ab diesem Zeitpunkt war ich bereits total übersättigt. Zu meinem Glück folgte nur noch eine Nachspeise die es aber ebenfalls in sich hatte. Diese Speise wurde von einer Kellnerin zubereitet, da sie etwas mehr Fingerspitzengefühl erforderte. Das Gericht war eine Art von Crepes, nur dass der Teig, so wie mir meine Gastgeber erklärten, ein Honigteig war. Die Kellnerin verteilte den Teig auf der Heizplatte und backte ihn kurz auf beiden Seiten an.

Anschließend nahm sie zwei lockere Gebäckstücken welche mit Sahne gefüllt waren. Diese wurden halbiert, auf den Teig gelegt und in diesen eingewickelt. Danach teilte sie das fertige Gericht noch einmal in vier Teile und wir konnten es uns schmecken lassen.

gebackener Honigteig gefüllt mit süßer Sahne

Das Desert, ein mit süßer Sahne gefüllter Honig Crepe Teig war besonders lecker, auch wenn ich nur noch ein Teil davon geschafft habe.

Was ihr noch ausprobieren solltet: 

Mein Fazit

Abschließend kann ich nur sagen, das Essen war richtig lecker und ich kann nur jeden empfehlen es unbedingt einmal zu probieren, sofern man man in Tokio ist und die Möglichkeit dazu hat.