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Du planst eine Reise nach Japan und willst dir unbedingt auch mal die drittgrößte Stadt Japans, Osaka ansehen? Dann wirst du in diesem Beitrag alle ersten Infos zu der Stadt finden, die ich auf meiner 5 tägigen Reise gesammelt habe und welche es dir einfacher machen werden deine Tour zu planen.

Mein Hinweis: Willst du was ganz Besonderes in Osaka erleben? Dann schau mal hier nach. Hier findest du ein paar richtig coole Touren durch die Stadt.

Osaka Castle

Einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist natürlich das Osaka Castle

Wenn du eine Weile in Tokio warst und anschließend nach Osaka fährst, wirst du bemerken, die Stadt ist um einiges kleiner. Osaka hat rund 2,7 Millionen Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt in Japan nach Yokohama und Tokio. Die Region um Osaka wird Kansei oder Kinki Region genannt. In dieser Region befinden sich Städte wie Kyoto, Kobe und Nara. Und hier leben rund 20 Millionen Menschen, was die Region somit zur zweitgrößten Metropolregion von Japan macht.

Mein Tipp: Solltest du auch planen Städte wie Kyoto, Kobe, Nara oder Himeji zu besuchen, dann kann ich dir nur empfehlen eine Übernachtung in Osaka zu nehmen. Hier hast du eine größere Auswahl an Unterkünften und ein besseres Nachtleben als in den anderen Städten. Von Osaka erreichst du alle anderen wichtigen Städte innerhalb von rund 1 Stunde mit einer der vielen JR Lines.

Takoyaki Imbissladen in Osaka

Osaka ist berühmt wir seine Takoyakis. Stände und Läden wo es diese gibt, findest du hier reichlich.

Anreise nach Osaka

Nach Osaka kannst du mit den unterschiedlichsten Transportmöglichkeiten anreisen. Sofern du die Stadt auf einer Japanreise besuchen möchtest, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit den Shinkansen von Tokio aus nehmen. Von Tokio fährt der Tokaido Shinkansen in 2:30 Stunden bis 4:00 Stunden nach Osaka, zum Bahnhof Shin-Osaka.

Bahnsteig Shinkansen mit Anzeigetafel

Der einfachste und schnellste Weg nach Osaka ist mit dem Shinkansen.

Solltest du von Deutschland direkt nach Osaka fliegen möchten, dann wirst du von Frankfurt aus fliegen. Von hier starten täglich 1 bis 2 Maschinen nach Osaka. Von allen anderen größeren Flughäfen in Deutschland kommst du nicht direkt nach Osaka, sondern musst auf einem anderen Flughafen umsteigen.

Mein Tipp: Die meiner Meinung nach beste Variante ist der Flug über Tokio und von dort aus weiter mit dem Shinkansen nach Osaka. Die Züge verkehren auf der Strecke im gefühlten 10 Minuten Takt. Und ein Ticket für den Shinkansen kannst du auch kurz vor der Fahrt kaufen. Wie das Ganze genau funktioniert, findest du in diesem Beitrag zum Shinkansen fahren in Japan.

Anzeigetafeln für Shinkansen in Osaka

In Osaka kommst du auf dem Bahnhof Shin-Osaka an. Von hier aus fährst du einfach weiter mit der JR Line oder der U-Bahn in das Zentrum von Osaka.

Übernachten in Osaka

Im Gegensatz zu Tokio musst du bei der Auswahl deiner Unterkunft nicht unbedingt auf die Lage schauen. Die meisten Unterkünfte befinden sich in unmittelbarer Nähe eines JR Bahnhofes oder einer U-Bahn Station. Unabhängig davon empfehle ich dir aber trotzdem eine Unterkunft innerhalb der JR Osaka Loop Line, einer kreisförmigen Strecke der JR Line, die den inneren Stadtteil von Osaka umschließt.

Hotelzimmer mit Blick auf Osaka

Von einigen Hotels hast du immer einen wunderschönen Blick auf die Stadt

Unterkünfte gibt es in Osaka von preiswert bis exklusiv alles. Du kannst hier in schönen Hotels mit Weitblick wie dem Art Hotel Osaka Bay Tower übernachten. Oder ein Kapselhotel wählen. Zudem gibt es viele Lovehotels, die in der Stadt verteilt sind. Eines der Bekanntesten ist das Rose Lips im Zentrum, gleich neben der Dotonbori dem Nachtviertel von Osaka.

Mein Hinweis: Ich würde dir empfehlen Unterkünfte über booking.com zu buchen. Die meisten Unterkünfte kannst du über der Plattform 24 Stunden vor deiner Anreise kostenfrei stornieren. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du vielleicht aufgrund irgendeiner Naturkatastrophe gerade nicht nach Osaka kommst und deine Unterkunft stornieren musst.

In Osaka findest du Unterkünfte von Luxus bis preiswert. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Wenn du nur kurz in der Stadt bist empfehle ich dir eine preiswerte Unterkunft. Willst du etwas länger bleiben, dann sollte es meiner Meinung nach auch etwas Gehobeneres sein.

Lovehotel Rose Lips in Osaka

Eines der bekannteren Love Hotels ist das Rose Lips mitten im Zentrum.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Osaka

Osaka unterteilt sich in 5 Gebiete, die da wären:

  • Das Gebiet um das Osaka Castle
  • Das Zentrum um Shinsaibashi
  • Der neugebaute Bereich um Umeda
  • Das alte Osaka in Shinsekai und Tennoji und
  • Die Osaka Bucht mit den Universal Studios und Aquarium
Wolkenkratzer Abeno Harukas in Osaka

Der Wolkenkratzer Abeno Harukas gehört zu den höchsten von Japan.

In diesen 5 Gebieten findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit folgenden interessanten Spots:

Osaka Castle Area
  • Burg von Osaka
  • Historisches Museum von Osaka
  • Old Fujita House Garden
Shinsaibashi Area
  • Dotonbori
  • Shinsaibashi Shopping Arcade
  • Nachtleben in Osaka
Umeda Area
  • Umeda Sky Building
  • Grand Front Osaka Shoppingcenter
  • Tenjimbashisuji Shopping Street
Shinsekai und Tennoji Area
  • Tsūtenkaku
  • Abeno Harukas
  • Shitennō-ji Tempel
Osaka Bay Area
  • Universal Studios Japan
  • Osaka Aquarium Kaiyukan
  • Tempozan Riesenrad

Willst du dir Zeit lassen und die Stadt wirklich für dich entdecken, dann empfehle ich dir für jedes der 5 Gebiete einen Tag Zeit zu nehmen. In jedem Gebiet gibt es mehr zu entdecken, als die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Deswegen habe ich für jedes Gebiet, außer der Osaka Bucht, einen eigenen weiteren Beitrag erstellt. Klicke hierzu einfach auf die Links zu den Gebieten.

Nambayasaka Schrein in Osaka

Schon fast ein Insidertipp ist der Nambayasaka Schrein mit seinem außergewöhnlichem Aussehen.

Wie lange in Osaka bleiben?

Auch wenn Osaka eine Millionenmetropole ist, wirst du die Stadt viel schneller erkunden können, als dies in Tokio der Fall ist. Für die Stadt solltest du mindestens 3 Tage, aber maximal 5 Tage einplanen. In dieser Zeit wirst du es problemlos schaffen alle wichtigen Highlights zu sehen. Einzige Ausnahme ist, du willst unbedingt die Universal Studios besuchen. Hierfür solltest du einen weiteren Tag einkalkulieren.

Kanal neben der Dotonbori

Egal wie lange du in Osaka bleibst, das Gebiet mit dem Kanal um die Dotonbori ist Pflichtprogramm.

Hier mal eine Übersicht was du alles sehen kannst, je nachdem wie lange die Osaka bleibst:

1 Tag in Osaka

Bist du nur 1 Tag in Osaka, dann schaue dir zuerst das Osaka Castle an. Anschließend fahre in den Süden und verschaffe dir einen Überblick vom Aussichtspunkt des Wolkenkratzer Abeno Harukas. Danach laufe weiter zum Tsūtenkaku, einem Viertel aus den 20ern. Am Ende des Tages erkunde Dotonbori mit seinen vielen Shoppingmeilen und Restaurants.

1 Tag:
  • Osaka Castle
  • Abeno Harukas
  • Tsūtenkaku
  • Dotonbori
Osaka Castle mit japanischem Garten

Für das Osaka Castle solltest du dir etwas Zeit nehmen. An einem Tag wirst du aber nur die Burg und den inneren Park schaffen.

2 Tage in Osaka

Starte am 1. Tag ebenfalls mit der Burg Osaka. Erkunde hier alles in Ruhe und gehe anschließend nach Dotonbori. Hier lässt du dir ebenfalls Zeit und lässt den Abend ausklingen. Am 2. Tag fährst du in den Süden zum Shitennō-ji Tempel. Laufe von hier aus bis zur Aussichtspunkt in den Wolkenkratzer Abeno Harukas. Danach schaust du dir das Gebiet um den Tsūtenkaku. Danach fahre in den Norden zum Umeda Sky Building und beende den Tag in einen der vielen kleinen Bars um den Tsuyu Tenjinsha Schrein.

1. Tag:
  • Burg Osaka
  • Dotonbori
2. Tag:
  • Shitennō-ji Tempel
  • Abeno Harukas
  • Tsūtenkaku
  • Umeda Sky Building
  • Bars im Umeda
Aussichtsplattform im Abeno Harukas

Von der Aussichstplattform Abeno Harukas hast du einen 360 Grad Blick auf Stadt.

3 Tage in Osaka

Am 1. Tag erkunde das Gebiet um das Osaka Castle. Fahre anschließend weiter in das Gebiet Shinsekai und Tennoji. Am 2. Tag schaust du dir alle wichtigen Highlights im neugebauten Gebiet in Umeda an. Am Nachmittag wechselst du in das Zentrum um Shinsaibashi mit der Dotonbori. Den 3. Tag startest du mit einem Besuch im Animeviertel von Osaka. Am Nachmittag schaust du dir anschließend noch die Osaka Bay Area an und genießt dort den Sonnenuntergang vom Riesenrad.

1. Tag:
  • Osaka Castle
  • Abeno Harukas
  • Tsūtenkaku
2. Tag:
  • Umeda Sky Building
  • Dotonbori
3. Tag:
  • Animeviertel
  • Osaka Bay Area
Altes Viertel beim Tsūtenkaku in Osaka

Besonders schön ist das alte Viertel um den Tsutenkaku.

Nahverkehr

In Osaka wirst du vor allem die Metro und die Züge der JR Line nutzen. Das System funktioniert dabei genauso wie der Nahverkehr in Tokio. Du checkst an den Bahnhöfen oder Stationen mit deiner IC Card ein. Beim Verlassen checkst du dich aus und dann wird auch erst der Fahrpreis von der Karte automatisch abgezogen.

Wichtiger Hinweis: Seit 2018 haben sich die größeren IC Kartenanbieter in Japan unter einem IC Logo zusammengeschlossen. Sofern du dir in Tokio bereits eine IC Karte wie der Pasmo oder Suica Card zugelegt hast, kannst du diese auch in Osaka und allen anderen umliegenden Städten verwenden. Ist dein Guthaben aufgebraucht, kannst du die Karten auch problemlos an den Automaten wieder aufladen.

Bahnhof der JR Line in Osaka

Der Nahverkehr funktioniert in Osaka genau wie der in Tokio. Du musst dich somit nicht umstellen.

Osaka verfügt derzeit über insgesamt 9 U-Bahn Linien, von denen du aber nur maximal 7 Strecken nutzen wirst. Das Zentrum wird zudem von der JR Osaka Loop Line eingekreist. Auf dieser Linie kannst du die meisten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Osaka erreichen.

Eine Besonderheit gibt es aber noch: Osaka verfügt über 2 größere Bahnhöfe, den Bahnhof Osaka und den Bahnhof Shin-Osaka. Am Bahnhof Shin-Osaka halten die Shinkansen. An diesem wirst du auch ankommen, wenn du mit dem Shinkansen nach Osaka fahren solltest. Vom Bahnhof Osaka fahren die Züge der JR Line zu den umliegenden Städten wie Kyoto, Nara, Kobe oder Himeji ab. Planst du Ausflüge dorthin, musst du von diesem Bahnhof aus starten. Beide Bahnhöfe sind mit Zügen der JR Line und der U-Bahn Linie Midosuji Line (M) gut miteinander verbunden.

U-Bahn Station in Osaka

Die Bahnhöfe der Metro sind aber meistens um einiges kleiner als in Tokio.

Die wichtigsten Einkaufsstraßen

Osaka hat etwas, was die Stadt von Tokio gewaltig unterscheidet. Nirgendwo habe ich mehr überdachte Einkaufsstraßen gesehen als hier. Und diese überdachten Einkaufsstraßen sind ein echtes Highlight der Stadt. Denn früher waren diese scheinbar noch nach oben offen. Erst später wurde ein Dach hinzugefügt. Dies siehst du an den vielen alten Häuserfassaden, sowie auf alten Fotos von Geschäften die hier schon lange existieren und die zum Teil in den Geschäften hängen.

Die bekanntesten 3 Einkaufspassagen sind dabei folgende:

  • Die Shinsaibashi Shopping Arcade in der Shinsaibashi Area, die wahrscheinlich von den meisten Touristen auch besucht wird und welche die Dotonbori Street kreuzt.
  • Der Kuromon Ichiba Market ebenfalls in der Shinsaibashi Area, welcher bekannt ist für seine frischen Meeres-Streetfood-Angebote.
  • Die Tenjimbashisuji Shopping Street in der Umeda Area, die in ihrer Länge der Shinsaibashi Shopping Arcade schon fast den Rang abläuft und viele traditionelle Geschäfte hat.
Takoyaki Stände im Kuromon Ichiba Market in Osaka

Auf dem Kuromon Ichiba Market findest du viele kulinarische Seafood-Angebote.

Zudem gibt es in Osaka noch viele weitere kleinere überdachte Einkaufsstraßen die du überall in den verschiedenen Vierteln finden wirst. Hier eine Übersicht der weniger bekannten, die aber auch sehenswert sind:

  • Karahori Shopping Arcade (Shinsaibashi Area)
  • Doguyasuji Shopping Arcade (Shinsaibashi Area)
  • Hankyu Higashi Sori Shopping Arcade (Umeda Area)
  • Tengo Nakazaki Shopping Arcade (Umeda Area)
  • Sonezaki Ohatsu Tenjin-dori (Umeda Area)
  • Janjanyokocho Nanyodori-shotengai (Shinsekai, Tennoji Area)
  • Dobutsuenmae bangai (Shinsekai, Tennoji Area)
Tenjimbashisuji Shopping Street in Osaka

Die Tenjimbashisuji Shopping Street ist eine der längsten der Stadt.

Essen in Osaka

Wenn du jemanden der sich auskennt nach besonderem Essen aus Osaka fragst, wirst du vor allem von 2 Gerichte hören: Okonomiyaki und Takoyaki. Okonomiyaki ist ein Gericht welches auf einer Heizplatte wie ein Omelette zubereitet wird. Takoyaki sind kleine Teigbällchen, gefüllt mit einem Stück Tintenfisch. Für diese beiden Gerichte gibt es überall in Osaka jede Menge Möglichkeiten diese zu essen.

Mein Hinweis: Suchst du ein typisches Restaurant fernab der Touristenströme, in denen du Okonomiyaki essen kannst, dann empfehle ich dir die Gegend um die Tsuruhashi Station. Die Gegend ist bei Insidern bekannt für ihre Okonomiyaki Restaurants, von denen du in den engen Gassen rund um den Bahnhof mehrere finden wirst.

Außenwerbung an Restaurants in Osaka

Eine Besonderheit von Osaka sind die Außenwerbungen an den Restaurants.

Neben diesen beiden Klassikern hat Osaka aber noch jede Menge andere Essensangebote. Das besondere Highlight sind dabei die wirklich wundervoll gestalteten Außenwerbungen der Restaurants in Form von riesigen Figuren, ein weitere Besonderheit, welche du in dieser Form nur in dieser Stadt erleben wirst.

Da der Umfang an Angeboten sehr groß ist, hier mal eine Liste von Gerichten von denen du ebenfalls eine große Auswahl in Osaka finden wirst:

  • Curry Gerichte
  • Kobe Beef Gerichte
  • Sushi und Sashimi
  • Yakitori
  • Unagi
  • Tempura
Auswahl an Sushi in einem Sushiladen in Osaka

Natürlich gibt es hier auch Sushi in jeglichen Varianten zu essen.

Mein Hinweis: Ich kann dir jetzt schon verraten, es wird dir schwer fallen dich für ein Essen schnell zu entscheiden. Die Auswahl ist wirklich gewaltig. Ich empfehle dir deswegen dir zuerst das Angebot in den überdachten Einkaufsstraßen anzusehen. Und anschließend links und rechts von diesen die Seitengassen zu inspizieren.

Gericht Curry mit Hühnchen und Reis in Osaka

Was kaum einer Deutschland weiß, die Japaner lieben Currygerichte. Davon findest du hier auch jede Menge.

Nachtleben

Das Nachtleben in Osaka spielt sich vor allem rings um das Gebiet der Dotonbori ab. Hier gibt es neben der vielen Restaurants auch unzählige kleine Bars in denen du einkehren kannst. Zudem findest du nördlich der Dotonbori, in der Higashi-Shinsaibashi Area, auch mehrere Nachtclubs. Diese erkennst du meistens an ein paar gut gekleideten Typen, welche versuchen dich in den Nachtclub zu logen.

Viertel beim Tsūtenkaku in Osaka

Am Abend ist das alte Viertel um den Tsūtenkaku besonders schön. Kleiner Tipp am Rande, der Tsūtenkaku wechselt am Abend immer wieder seine Farben.

Daneben hast du aber auch ein paar coole Angebote, die dich in das beleuchtete Osaka eintauchen lassen. Eine davon sind die vielen Bootsfahrten auf den Wasserstraßen von Osaka. Diese Touren starten meistens vom Minatomachi Hafen, der sich am westlichen Ende der Dotonbori befindet. Und wenn du keine Bootsfahrten magst, dann drehe einfach eine Runde mit dem ovalen Riesenrad, Don Quijote, und genieße den Blick über die Dächer von Osaka.

Mein Geheimtipp: Das Viertel America mura, welches sich zwischen der Shinsaibashi und Yotsubashi Station in der Shinsaibashi Area befindet, erinnert schon fast an ein Szeneviertel. Hier findest du viele Kneipen und Bars die eine Mischung aus westlichem und japanischem Stil sind. Meistens geht es hier sehr locker zu. Und abhängen kannst du hier bis weit nach Mitternacht.

Glico Leuchtreklame in Osaka

Die Leuchtreklame des Glico Mann ist eines der beliebtesten Fotomotive. Du findest diesen direkt im Gebiet der Dotonbori.

Animeviertel von Osaka

Natürlich darf in einer japanischen Großstadt eins nicht fehlen, ein ordentliches Animeviertel. Dieses gibt es tatsächlich auch ein Osaka, auch wenn es um ein vielfaches kleiner ausfällt als Akihabara in Tokio. Das Viertel befindet sich rund um die Ota Road, nördlich der Ebisucho Station und östlich des Einkaufskomplex Namba Parks.

Animeviertel in Osaka

Das Animviertel von Osaka ist um einiges kleiner, als das von Akihabara.

In dem Viertel findest du jede Menge Kaufhäuser und Shops in denen du alle möglichen Produkte rund um die bekannten Animes und Mangas kaufen kannst. Einer der bekanntesten Ableger, wie das Animate, betreibt hier 2 Kaufhäuser. Neben den ganzen Geschäften gibt es aber auch ein paar Maidcafes und Themencafes samt der Mädchen die auf der Straße für diese werben.

Mein Hinweis: Wenn du bereits in Akihabara warst, erwarte nicht all zuviel von dem Animeviertel in Osaka. Die Straße inklusive dem Besuch der wichtigsten Geschäften bist du in knapp 2 Stunden abgelaufen. Interessant wird das Viertel für dich nur sein, wenn du wirklich etwas kaufen möchtest und nach bestimmten Produkten suchst. Denn nach meiner Erfahrung sind die Produkte hier um einiges günstiger als in Akihabara.

Straßenzug beim Animeviertel in Osaka

Am Rande des Animeviertels sieht es zum Teil aus wie in Shinjuku. Die Hochhäuser mit ihren Leuchtreklamen reihen sich hier scheinbar aneinander.