Print Friendly, PDF & Email

Das Gebiet um den Tempel in Asakusa kann man mit einer Rikscha erkunden. Ein Rikschafahrer erzählte mir dass es in diesem Gebiet 16 verschiedene Unternehmen gibt mit über 200 Rikschafahrern. Dementsprechend wild geht es auch vor dem Haupttor, dem Kaminarimon Tor des Sensoji Tempels zu. Hier versuchen mehrere Verkäufer Passanten von einer Rikschafahrt zu überzeugen. Dabei gehen sie aber für Japaner typisch sehr bedacht und zurückhaltend vor.

Rikschasammelplatz in Asakusa

In der Nähe des Kaminarimon Tor findet man die meisten Rikschas in Asakusa. Von hier aus starten auch die Touren.

Rikschafahrten von 10 bis 60 Minuten

Es gibt verschiedene Touren beginnend bei 10 Minuten bis zu 60 Minuten. Je nachdem welche Länge man wählt führen die Touren durch verschiedene Gebiete rund um den Sensoji Tempel. Es gibt hierbei zwei Haupttouren die eine verläuft durch das alte Gebiet von Asakusa und die andere durch das neuere Gebiet von Asakusa.

Rikschafahrer mit Rikscha in Tokio

In einer solchen Rikscha geht es durch Asakusa.

Rikschatouren ab 2.000 Yen

Die Rikscha können alleine oder zu zweit genutzt werden. Fährt man zu zweit kostet dies ungefähr 1000 Yen zusätzlich. Die billigste Tour für 10 Minuten bekommt man alleine für 2000 Yen, zu zweit für 3000 Yen. Bezahlen kann man in bar aber auch mit Kreditkarte.

Rikscha in einer schmalen Straße in Asakusa

Im neuen Stadtteil von Asakusa fährt man durch enge Straßen.

Der Rikscha-Fahrer fährt anschließend mit dem Passanten die Tour während er an verschiedenen Punkten anhält und etwas über die Geschichte am jeweiligen Standort in Asakusa erzählt.

Rikscha vor einem bunten Haus in Asakusa

Immer wieder hält der Fahrer an und erzählt interessante Dinge, die man hier sehen kann.

Mein Fazit

Ich fand die Rikschafahrt sehr schön und informativ. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Tour in Tokio mitzumachen sofern man dafür das nötige Kleingeld hat.

Rikscha in einer Straße in Asakusa

Im neuen Teil Asakusa verschmelzen alte Gebäude mit Wolkenkratzern.

Mein Tipp

Wenn man sich die Fahrt nicht leisten kann oder will, die Tour aber trotzdem irgendwie mitmachen möchte, sollte man einfach den Rikschafahrern unauffällig hinterherlaufen. Diese fahren so langsam dass man sie mit großer Wahrscheinlichkeit öfters überholen wird.