Einen Ausflug mit den Booten zur „Blue Grotto“, die sich im Süden befindet, ist in den Wintermonaten ein Glückstreffer. Die Boote fahren nur bei absolut ruhiger See. Schon bei den geringsten Winden bleiben sie im Hafen vor Anker liegen.

Leuchtturm auf Malta

Neben der blauen Grotte sieht man auch diesen alten Turm, der entweder ein kleiner Leuchtturm oder vielleicht auch ein Beobachtungsposten war.

Bootsfahrten zur Blauen Grotte

Start:Hafen im Ort Wied Iż-Żurrieq
Dauer:rund 20 Minuten
Tour:Blaue Grotte und weitere kleinere umliegende Grotten
Preis:8 Euro pro Person
Personenanzahl:8 bis 10 Personen pro Boot
Beste Zeit:Früh am Morgen, in den Sommermonaten
Fahrten:Täglich, aber nur bei ruhiger See
Hinweis:Beim Besteigen der Boote können diese stark schaukeln
Die Bucht der Blue Grotto auf Malta

Wenn man auf den Felsen neben der BLauen Grotte rumklettert, kann man auch von dort aus einen Blick in die Grotte erhaschen.

Informatives zur Blauen Grotte

Warum heißt die Blaue Grotte, blaue Grotte?

Am Grund der blauen Grotte leben Blaualgen. Diese nehmen das Sonnenlicht auf und refkletieren es wieder, wenn sie zuviel davon aufnehmen. Dies ist meistens morgens der Fall, weswegen sich der Besuch der Grotte auch am Vormittag lohnt.

Sollten die Blaualgen zu wenige Licht aufnehmen, leuchtet das Wasser der blauen Grotte auch nicht blau.

Warum fahren die Boote nur bei ruhiger See?

Das die Boote nur bei ruhiger See fahren verwundert nicht, wenn man die Gefahr bedenkt, welche durch die Meeresbewegung droht. Zu eng sind die Gänge in die Grotte und sobald sich das Meer etwas aufwölbt, bricht sich das Wasser in einigen Metern Höhe an den Wänden der „Blue Grotto“.

Blue Grotto auf Malta

Diesen Blick in die blaue Grotte hat man von dem Parkplatz, der sich oberhalb der Grotte befindet.

Was machen wenn keine Boote fahren?

Sofern man an einem Tag bei Grotte eintrifft an denen keine Bootsfahrten statt finden lohnt sich eine kleine Felsenkletterei in Richtung der Grotte. Von mehreren Standorten aus, erhält man einen schönen Blick auf die Blaue Grotte.

Auf den Felsen rund um die Grotte fällt dabei eins besonders auf, die Malteser nehmen es mit der Ordnung nicht allzu ernst. Unzählige Plastikflaschen bevölkern den nackten Felsen und zeugen von den Ansammlungen von Menschen, die an dieser Stelle den Sonnenaufgang genossen.

Wer sich die Kletterei sparen möchte, hat auch von dem kleinen Parkplatz oberhalb der Grotte einen schönen Blick in die Blaue Grotte.

Klippen bei der Blue Grotto auf Malta

Auf den Klippern rings um der Blauen Grotte findet man viele Muscheln.

Weitere Sehenswürdigkeiten auf Malta

Die Geschichte vom Taxifahrer

Auf meiner letzten Tour nach Malta, fuhr ich zweimal zur blauen Grotte, immer mit der Hoffnung, die See ist an diesem Tag ruhiger. Nachdem ich die Blaue Grotte wieder verließ und an der Bushaltestelle auf meinen Bus wartete, begegnete mir an beiden Tagen ein Taxifahrer, der mir zweimal dieselbe Geschichte auftischte.

Er bot mir an, mich für „nur“ fünfzehn Euro in den nächsten Ort zu bringen, der knapp zwei Kilometer von der Blauen Grotte entfernt liegt. Als ich nicht gleich auf dieses Angebot reagierte, handelte er sich selber auf fünf Euro hinunter und erklärte mir, wie schlecht in dieser Gegend die Busse auf Malta fahren. Ich müsste noch mindestens eine Stunde auf den nächsten Bus warten und da wäre es doch besser im nächsten Ort, wo sich ein kleiner Busbahnhof befindet, mit einen der dort befindlichen Busse zu fahren.

Natürlich erinnerte er sich nicht daran, wie er mir dieselbe Geschichte schon einmal erzählte und ich bewunderte ihn nur für seine Geschäftigkeit.

Bei den Taxis auf Malta sollte man allerdings Vorsicht walten lassen. Als ich in einem Taxi fuhr, viel mir ein Hinweisschild auf, auf dem die Kilometerpreise standen. So beträgt der Kilometerpreis für die ersten zehn Kilometer 1,64 Euro. Ab zwanzig Kilometer sinkt dieser auf unter einem Euro. Bei meinen Verhandlungen mit Taxifahrern, kam ich letztendlich immer auf einem Preis von über zwei Euro pro Kilometer. Akzeptiert man diese Preise nicht, dann wollen die Taxifahrer auch nicht fahren, denn an die vorgegebenen Preise hält sich auf Malta keiner der Fahrer.