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Mit Bergpfaden ist die Sächsische Schweiz nicht besonders gut ausgestattet. Trotzdem gibt es davon eine Handvoll, die sich fernab der klassischen Wanderwege befinden. Einer von Ihnen ist der Bergpfad, den man zwischen Wehlen und Rathen begehen kann. Jedoch findet man diesen nur mit geeignetem Kartenmaterial, denn wie die meisten seiner Mitstreiter ist er gut versteckt. Und es gibt noch eine weitere Besonderheit, denn anstatt sicherer Griffe an den beschwerlichen Stellen, läuft man hier wirklich querfeldein und sucht vergeblich nach Halterungen. Für Geübte dürfte dies jedoch kein Hindernis darstellen.

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Es gibt zwei Möglichkeiten auf den Bergpfad zu gelangen, wobei es keine Rolle spielt wie man den Bergpfad läuft, da man immer an einen der beiden Punkte startet und an dem anderen wieder herauskommt. Einer der beiden Einstiege befindet sich gleich hinter dem „Steinernen Tisch“ in Richtung Bastei. Dort findet man eine Wegbegrenzung und ein Hinweisschild. Ignoriert man dieses und Überschreitet die Begrenzung, geht es dahinter gleich steil bergab. Auch wenn es nicht so scheint, ist dies der Einstieg zum Bergpfad.

Die zweite Variante führt von Wehlen aus, auf dem befestigten Weg in Richtung Rathen. Sobald die Häuser etwas weniger werden, findet man linksseitig einen Weg der ebenfalls zum „Steinernen Tisch“ und zur Bastei führt. Dieser Weg ist zwar nicht markiert, dafür aber gut ausgebaut. Oberhalb des Weges, trifft man auf eine Wegkreuzung, bei der sich auf der rechten Seite ein Schlagbaum befindet. Links neben diesem ist das Symbol für den Bergpfad an einem Baum zu sehen.

Google Maps Karte Elbsandsteingebirge Bergpfad Wehlen R

Zum Vergrößern einfach auf die Karte klicken.

Der Bergpfad führt unter anderem entlang der Abbruchkante des Felsmassives zwischen Wehlen und Rathen. An vielen Stellen erhält man einen schönen Ausblick in beide Richtungen, auch wenn man sich dafür manchmal sehr nahe an die Kante bewegen muss. Auch ist dieses Gebiet ein beliebtes Klettergebiet, weswegen man sich nicht wundern sollte, wenn man auf einmal ein lautes Stimmengewirr vernimmt.

Begehen sollte man den Bergpfad nur an Tagen, an denen es Trocken ist und es zuvor nicht lang anhaltende oder heftige Regenschauer gab. Der Grund dafür sind die bereits erwähnten fehlenden Griffe. Da der Bergpfad an vielen Stellen steil bergauf oder bergab verläuft, besteht an diesen Punkten erhebliche Rutschgefahr.

Zeitlich sollte man für den Bergpfad ungefähr eine Stunde einplanen. Natürlich ist wie bei jedem Bergpfad ein geringes Maß an Übung notwendig und gutes Schuhwerk ein Muss.

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