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Heute zeige ich dir eine schöne Wanderroute, die dich in die Bärensteine und zum Rauenstein in der Sächsichen Schweiz führen wird. Alle Ausflusgziele liegen auf der südlichen Elbseite und du solltest für die Tour reichlich 3 Stunden einplanen.

Holzstabel am Rauenstein

Sehr oft findet man am Rauenstein aufgestabeltes Holz vor.

Mein Hinweis: Brauchst du noch eine passende Unterkunft in der Sächsischen Schweiz? Dann schau mal hier nach Hier buche ich immer meine Unterkünfte.

Parken in Weißig

Du fährst mit dem Auto bis in das Dorf Weißig, welches oberhalb von Rathen in der Sächsischen Schweiz liegt. Am einfachsten kommst du nach Weißig über Pirna Sonnenstein und dem Ort Struppen.

Kurz nach dem Ortseingang von Weißig findest du ein paar kostenfreie Parkplätze an einer Bushaltestellte. Sind diese alle belegt, folgst du einfach der Straße und findest kurz darauf weitere, aber kostenpflichtige Parkplätze. 2014 lagen die Gebühren hier bei 3 Euro für ein Tagesticket.

Der Rauenstein

Der Rauenstein sieht von vorne gar nicht so groß aus. Er zieht sich aber nach hinten in die Länge.

Mein Hinweis: Du willst auf Nummer sicher gehen? Dann schau mal hier nach und buche alles was du brauchst im voraus.

Wanderroute

Erstes Teilstück – Auf zum kleinen Bärenstein

Vom ersten Parkplatz folgst du der Hauptstraße bis zum 2. Parkplatz. Von hier aus führt ein Weg zum Rauenstein. Diesem folgst du einfach. Den Rauenstein lässt du ersteinmal rechts liegen und gehst stattdessen geradeaus weiter. Kurze Zeit später zweigt links ein Weg in einen Grund, der mit einem roten Strich markiert ist.

Der Wanderweg führt in ein Tal hinab und anschließend leicht bergauf. Er macht ein paar Biegungen und irgendwann befindest du dich in einem Nadelwald, bei dem die Bäume locker beisammen stehen. Rechts siehst du ein Felsmassiv, die Ausläufer des Großen Bärenstein. Unweit vom Wanderweg steht im Wald eine Holzhütte. An dieser kommst du später noch einmal vorbei. Gehe hier geradaus weiter, bis du zu einer Weggabelung gelangst. Zweige an dieser nach links ab.

Der kleine und große Bärenstein

Den kleinen und großen Bärenstein kann man vom Parkplatz aus schon sehr gut erkennen.

Du folgst jetzt dem Weg geradeaus und kommst an die Hauptstraße und einem alten Parkplatz. Manchmal stehen hier noch Autos, bei denen man sich fragt, wie diese die Schlagbäume überwunden haben. An dem alten Parkplatz zweigt ein Weg nach rechts ab. Dieser führt hinauf zum kleinen Bärenstein. Folge diesem Weg den Berg hinauf und biege an einer Bank nach rechts ab, auf den kleinen Bärenstein.

Der kleine Bärenstein

Auf dem kleinen Bärenstein findest du Reste von einem alten Haus und Mauern. Hier befand sich früher eine Ratsstätte, die aber bereits in den 40er Jahren zerfiel. Auf dem Bärenstein hast du einen schönen Blick hinüber zum Königstein und Lilienstein. Wenn du den kleinen Bärenstein erkundet hast, gehe zurück auf den Weg und folge diesen weiter. Etwas später gelangst du an ein Feld. Biege hier rechts ab und gehe auf dem Pfad am Feld bis du wieder auf den Wanderweg kommst, der mit einem roten Strich markiert ist.

Der große Bärenstein

Vom kleinen Bärenstein kann man direkt auf den großen Bärenstein blicken.

Zweites Teilstück – Auf zum großen Bärenstein

Dem Wanderweg folgst du erneut rechterhand bis zur der Abzweigung, an der du schon einmal warst. Hier biegst du nach links ab in Richtung der Holzhütte. Folge nun dem Weg, der an der Hütte vorbei und um den Großen Bärenstein herum führt. Leider gibt es keinen offiziellen Wanderweg auf den Große Bärenstein. Jedoch kann man über einen alten Stiegenweg und einen Bergpfad auf den Großen Bärenstein gelangen.

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Wiese an den Bärensteinen

Diese Wiese befindet sich direkt hinter den beiden Bärensteinen. Hier führt auch ein Teil des Wanderweges entlang

Der Weg unterhalb des Großen Bärenstein ist der Hermann-Schneider-Weg. Diesem folgst du bis in das Dorf Wehlen zur Robert Sterl Straße. Hier macht der Weg eine rechts und links Kurve. Danach biegst du erneut nach rechts ab, zum letzten Teilstück der kleinen Wanderung, dem Rauenstein.

Baumstumpf am Rauenstein

Auf dem Weg zum Rauenstein hinauf wandert man auf einem Waldweg, auf dem sich auch Baumstümpfe befinden.

Drittes Teilstück – Auf zum Rauenstein

Links führt ein, mit einem gelben Strich, markierter Wanderweg hinauf zu den Ausläufern des Rauenstein. Du folgst dem Weg immer den Berg hinauf und geradeaus und hältst dich dabei an die Markierungen. Auf dem Rauenstein geht es über Felsen und Treppen immer ein Stückchen hoch und runter. Du siehst von hier aus sehr schön die alten Steinbrüche des Elbsandsteingebirges und kannst bereits die Bastei gut erkennen.

Felswände von Rathen

Von den Felsen des Rauenstein sieht man an vielen Stellen die Felswand von Rathen

Der Rauenstein

Auf dem Rauenstein gibt es zudem eine Gaststätte, welche in den Sommermonaten von Mai bis Oktober geöffnet hat. Hier kannst du gerne noch eine kleine Rast einlegen, obwohl das letzte Stück alles andere als beschwerlich ist.

Felsloch am Rauenstein

Direkt hinter der Gaststätte auf dem Rauenstein kann man durch dieses Felsloch in die Tiefe blicken.

Zurück zum Parkplatz

Der Rückweg führt dich den Rauenstein hinab. Unten angekommen biegst du nach rechts ab. Den Weg der hinab führt, lässt du links liegen. Wenige Meter weiter stehts du an der Stelle, an der du zu Beginn schon einmal am Rauenstein warst. Gehe nun zurück zum Parkplatz in das Dorf Weißig oder genieße den Tag noch mit einem Ausflug nach Rathen.

Lilienstein in der Sächsischen Schweiz

Spektakulär ist auch der Blick vom Bärenstein zum Lilienstein