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Puerto de Mogan wird auch gerne mal als das Venedig von Gran Canaria bezeichnet. Allerdings ist dieser Name mehr Publicity als das man einen wirklichen Vergleich mit Venedig ziehen könnte. Ein Abstecher lohnt sich in die Gemeinde, vorausgesetzt man fährt nicht an einem Freitag. An diesem Tag ist Markttag, der sich aber gewaltig von anderen spanischen Märkten unterscheidet.

Strand von Puerto de Mogan

Am Rand von Puerto de Mogan gibt es einen kleinen Sandstrand

Freitagsmarkt in Puerto de Mogan

Als wir Puerto de Mogan besuchten, natürlich an einem Freitag, waren wir geschockt von dem was uns dort erwartete. Wir hatten zuvor gelesen an diesem Tag sei Marktag und in meiner Fantasie hatte ich mir einen spanischen Markt mit vielen leckeren Obstständen ausgemalt.

Freitagsmarkt in Puerto de Mogan

Am Freitag findet in Puerto de Mogan immer ein Markt statt, der sich auf Touristen konzentriert.

Billigangebote a la Primark

Doch Pustekuchen. Stattdessen fanden wir uns in einen von Touristen übervölkerten Billigangebotsmarkt wieder, der Primark jede Konkurrenz gemacht hätte.

Der Markt zieht sich vom Einkaufszentrum, was im Übrigen bei mir einen Preise für besondere Hässlichkeit erhalten würde, bis hinab an die Uferpromenade und an dieser bis an die äußerste Spitze des Hafenbereiches. Damit ist der Markt eine wirklich imposante Shoppingmeile.

Bei den angebotenen Waren fühlt man sich allerdings wie bei: Täglich grüßt das Murmeltier. Man kann wählen zwischen Uhren, Taschen, Klamotten, touristischen SchnickSchnack und Uhren, Taschen … na ihr wisst was ich meine.

Puerto de Mogan 1970

1970 sah Puerto de Mogan noch sehr verlassen aus, wie dieses Kachelbild zeigt, welches sich an einer Häuserwand befindet.

Das wahre Puerto de Mogan

Verlässt man den Markt allerdings und läuft zum Hafeninnenbereich befindet man sich auf einmal in einer komplett anderen Welt.

Hafen von Puerto de Mogan

Der Hafen von Puerto de Mogan wurde erst in den letzten 50 Jahren gebaut.

Etwas entfernt von den Angeboten hat der Ort sogar einen gewissen Flair. Man kann sogar von Schönheit sprechen, wenn man die Masten der vielen Segelyachten bestaunt, welche hier vor Anker liegen.

Gasse am Hafen in Puerto de Mogan

Auch diese Häuser mit ihren Gassen entstanden erst in den letzten 50 Jahren

Viele Cafes, Bars und Restaurants laden zum Verweilen ein. Und mit einer Fähre mit Glasboden kann man von hier aus sogar in andere Orte übersetzen.

Fußgängerpassage in Puerto de Mogan

So ziemlich alle Häuser im Hafenbereich wurden erst in den letzten 50 Jahren errichtet.

Deswegen mein Tipp: wenn man sich Puerto de Mogan ansehen möchte, sollte man dies an einem Tag außer Freitags tun. Außer natürlich man steht auf billigen Plunder den kein Mensch braucht.