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Ein gewaltiger Felsblock der da auf einem Felsmassiv steht, dass ist der Roque Nublo, das Wahrzeichen von Gran Canaria. Man sieht ihn bereits von vielen verschiedenen Seiten der Insel. Doch das wahre Highlight ist der Blick vom Roque Nublo hinab in die Ebene, welche wirkt wie ein kleiner Ausschnitt des Grand Canyon.

Roque Bentayga mit Roque Nublo

Von dem kleinen Artenara kann man sowohl den Roque Nublo, wie auch den Roque Bentayga sehr gut sehen.

Parkplätze

Den Roque Nublo kann man eigentlich nicht verfehlen. Bereits am Beginn des Weges zu dem Felsblock herrscht ein wildes Begängnis. Die zwei kleinen Parkplätze am Roque Nublo werden wahrscheinlich überfüllt sein, wenn man den Ort erreicht. Und auch an der Felswand zugeneigten Straßenseite wird man nur mit etwas Glück einen freien Platz finden. Hat man hier kein Glück sollte man einfach ein paar Meter weiter fahren. Dort gibt es noch einen kleinen Parkplatz.

Der Vorteil des abgelegten Parkplatzes ist, hier ist weniger los (Juhu) und man hat einen herrlichen Blick auf den Roque Nublo. Diesen sieht man von dieser Stelle aus perfekt freistehend, sofern das Wetter mit spielt. Zudem kann man sich auch gleich einmal um die eigene Ackse drehen und den kleine Stausee im Hinterland mit seinen umgebenen grünen Bergen bewundern.

Roque Nublo hinter Bäumen

Von einem östlichen Plateau hat man diesen wunderschönen Blick auf den Roque Nublo. Der Vorteil ist, das Plateau ist nicht überlaufen und man findet hier meistens einen Parkplatz.

Wanderung zum Roque Nublo

Verpflegung

Anschließend empfehle ich einen gemütlichen Spaziergang hinauf zum Roque Nublo. Die paar Meter die Straße hinab zum Einstieg des gut ausgebauten Wanderweges zum Gipfel hat man in wenigen Minuten bewältigt. An der kleinen Imbissbude am Einstieg kann man sich zudem noch mit Wasser oder frischen Orangen eindecken.

Wanderweg zum Roque Nublo

Der Anfang des Wanderweg ist sehr gut ausgebaut und vermittelt den Eindruck, dass es sich hierbei um einen gut ausgebauten Fußweg handelt.

Wanderweg

Danach geht es im gemütlichen Anstieg hinauf, vorbei an einer großen Grotte und letztendlich noch ein paar Meter hoch auf ein Plateau auf dem am Ende auch der Roque Nublo schon auf einen wartet. Das Plateau ist in der Tat riesig und von untern hätte man nicht erwartet, dass einem hier oben so etwas erwartet. Auf dem Plateau wirken die vielen Menschen wie kleine Ameisen. Dementsprechend hat man auch genügend Platz.

Wanderer auf dem Weg zum Roque Nublo

Im mittleren Teil des Wanderwegs zum Roque Nublo geht es etwas steiler nach oben. Hier benötigt man gutes Schuhwerk, da man sich nirgendwo fest halten kann.

Ziel – Roque Nublo

Man kann über das Plateau bis an den Roque Nublo heran gehen und diesen sogar zum Teil umrunden. Auf der Rückseite hat man einen schönen Blick in den Norden von Gran Canaria und an dieser Stelle fühlt man sich auch ein bisschen an den Grand Canyon erinnert (wem es nicht so erging, kann dies gerne in den Kommentaren kund tun ;).

Plateau mit Roque Nublo

Der Roque Nublo befindet sich auf einem breiten Plateau, dessen Ausmaße man erst sieht, wenn man sich auf diesem befindet.

Sicherheitshinweise

Auch wenn ich von einem einfachen Spaziergang spreche, ist der Anstieg nicht zu unterschätzen. Gefühlt geht es hier rund 200 Meter in die Höhe und zum Teil ist der Weg auch sehr steil. Deswegen immer nur mit festen Schuhwerk los gehen. Mit Sandalen oder FlipFlops hat man in den Bergen nichts zu suchen.

Für Konditionsschwache ist die Tour auch nicht zu unterschätzen. Wir haben bei unserem Ausflug zum Roque Nublo mehrere Menschen gesehen, die rot glühten und fast auf allen Vieren den Berg hinauf keuschten. Wer sich konditionell nicht fit fühlt sollte auch nicht hier hinauf kraxeln. Und wer Höhenangst hat, sollte dies nur in Begleitung eines stillen aber hilfsbereiten Weggefährten wagen.

Blick zum Roque Nublo vom Roque Bentayga

Den Roque Nublo sieht man unter anderem auch sehr schön vom Roque Bentayga.