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Malaga ist die sechstgrößte Stadt in Spanien und liegt am Mittelmeer. Dadurch ich das Klima in der Stadt, im Vergleich zu Sevilla tagsüber weit erträglicher. Malaga hat viele Sehenswürdigkeiten darunter unter anderem das Geburtshaus von dem Maler Pablo Picasso. Die meisten touristischen Highlights kann man problemlos zu Fuß erkunden, da sich diese im Zentrum befinden. Fast das gesamte Zentrum ist zudem eine autobefriedete Zone, in der man auf Verkehr nicht achten muss.

Blick auf Malaga von der Alcazaba

Blick auf Malaga von der Alcazaba

Kulinarisches

Was wir leider in Malaga nicht gesehen haben, war die Eissorte Malaga. Und dies obwohl sich Malaga selber für seine vielen Eissorten rühmt. Die Stadt bezeichnet sich selber als kulinarische Stadt, was man auch sofort sieht. In den Bäckerein gibt es köstliches Gebäck und vieles mehr.

Cafes und Restaurants findet man im Zentrum von Malaga genügend. In einigen Fischrestaurants soll der Fisch, wie man uns versicherte, früh frisch aus dem Meer gefischt werden bevor er Abends auf den Tellern der Gäste landet.

Auffallend sind zudem die vielen Nusshändler, die sich in der Innenstadt befinden. Hier kann man für 3 Euro (Preis von 2014) eine Papiertüte Nüsse kaufen und diese im Gehen essen.

Malaga mit der Stierkampfarena

Malaga mit der Stierkampfarena

Bettler, Musiker und andere Straßenbekanntschaften

In Spanien trifft man von den folgenden Personen überall immer mal wieder welche, aber nirgendwo haben wir sie so konzentriert vorgefunden wie in Malaga. Hier wird man förmlich von einem Heer von Straßenlöhnern belagert, welche versuchen ein paar Euros von den Touristen zu erhalten.

Bettler

Bettler findet man entweder sitzend irgendwo an der Straße oder sie kommen gerne in Cafes und Restaurants an einen Tisch und halten die Hand auf. Eine kurze Handbewegung reicht meistens aus und sie verschwinden wieder.

Musikanten

In Malaga fielen sie uns Besonders auf, Musikanten welche sich vor Restaurants positionierten und ein kurzes eingeübtes Stück präsentierten. Anschließend gingen sie mit dem Klingelbeutel durch die Reihen und erbaten um eine milde Gabe für die 5minütige Beschallung.

Lotterieverkäufer

Diese Straßenhändler trifft man meistens nur am Tag an. Sie rennen durch die Cafes und Bars und versuchen ein paar Lotterielose zu verkaufen. Auch hier gilt, kurze Handbewegung, dass man nichts möchte und sie verschwinden wieder.

Blumenhändler

Ebenfalls in Malaga fielen uns Besonders die Blumenhändler auf. Diese hatten auf einem Brett ein paar Dahlien gesteckt und versuchten diese, im Besonderen der männlichen Begleitung von Paaren, näher zu bringen. Besonders beliebt waren hier auch Restaurants und Cafes als Verkaufszone.

Zigeunerinnen

Was es damit auf sich hat, wissen wir bis heute nicht, aber auch in Malaga gab es jede Menge Zigeunerinnen mit Zweigen von Sträuchen. Dies sind Frauen die sich vor Kathedralen herumtreiben und versuchen den Touristen ein Zweig zu verkaufen.

Die meisten von Ihnen belagern die Touristen und versuchen krampfhaft die Handfläche zu bekommen. Anschließend reiben sie den Zweig auf der Handfläche, zeigen auf ein paar Handlinien, sagen wahrscheinlich die Zukunft voraus und verlangen anschließend dafür Geld. Diese Zigeunerinnen lassen sich nur schwer abwimmeln.

Im Übrigen haben wir auch herausgefunden woher die Zweige stammen, meistens von einer Grünanlage um die Ecke. Dort werden die Zweige einfach rausgerissen und ein paar Meter weiter verkauft.

Sehenswürdigkeiten

Kathedrale

Vollendeter Turm der Kathedrale von Malaga

Vollendeter Turm der Kathedrale von Malaga

Die Kathedrale Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación befindet sich im Zentrum von Malaga. Das Besondere an der Kathedrale ist der nur eine fertige Glockenturm. Der Zweite wurde nie fertig gestellt und man hat in Malaga auch kein Interesse daran, diesen zu vollenden.

Unvollendeter Turm der Kathedrale in Malaga

Unvollendeter Turm der Kathedrale

Will man die Kathedrale besuchen, muss man dafür Eintritt bezahlen. Ein Erwachsener kostete 2014, 5 Euro. Das Innere der Kathedrale besticht durch die stark verzierten Bögen, die sich im hinteren Teil der Kathedrale befinden. Viele der Altare sind zudem vergoldet und glänzen voller Pracht.

Alcazaba

Ein paar Schritte von der Kathedrale entfernt liegt die maurische Festung Alcazaba. Der Eintritt lag 2014 bei 2,20 für einen Erwachsenen und 0,60 Cent für Ermäßigte. Studenten kamen kostenfrei in die Festung.

Außenbereich des Alcazaba in Malaga

Außenbereich des Alcazaba

Die Festung ist ein Muss, wenn man sich in Malaga befindet. Mit schmalen Aufgänge schuf man ein Verteidigungssystem, welches es jedem Gegner schwer machte, die Festung zu erobern. Trotzdem findet man hier keine kühlen Wehrgänge vor, wie man dies von vielen deutschen Burgen gewöhnt ist. Stattdessen wurde versucht nach bestimmten Wehrabschnitten, kleine Oasen zum Erholen in die Festung zu integrieren.

Bögen im Alcazaba von Malaga

Bögen im Alcazaba

Im oberen Bereich befindet sich ein Bewässerungsystem, welches in den Hauptweg integriert wurde und den darunter liegenden kleinen Park mit Wasser versorgt. Auch im oberen Bereich befindet sich eine etwas größere Parkanlage. Hier findet man auch die Sanitäranlage, falls der Aufstieg zu lange dauert.

Seitenweg an der Außenmauer des Alcazaba

Seitenweg an der Außenmauer des Alcazaba

An vielen Stellen in der Festung kann man auf die Verteidigungswälle steigen. Hierdurch erhält man einen schönen Blick über die Stadt. In unteren hinteren Bereich sieht man über einen dieser Aussichtspunkte sogar die Stierkampfarena von Malaga, die von Hochhäusern umschlossen ist.

Alcazaba mit Blick auf das römsche Amphitheater in Malaga

Alcazaba mit Blick auf das römsche Amphitheater

Römisches Amphitheater

Am Fuße der maurischen Festung Alcazaba hat man bei Ausgrabungen ein altes römisches Amphitheater entdeckt. Dieses kann man kostenfrei besuchen, muss allerdings dafür etwas Wartezeit einplanen. Der Grund dafür ist, es werden immer nur eine bestimmte Anzahl an Personen in das Theater gelassen, zum einen sicherlich aus Vorsichtmaßnahmen, aber zum zweiten auch, weil das Ganze mit einer Video-Audiotour verbunden ist, die am Beginn gezeigt wird.

Amphitheater vor dem Alcazaba in Malaga

Amphitheater vor dem Alcazaba

Wer nicht warten möchte, der kann sich das Amphitheater aber auch einfach von der Fußgängerpassage aus ansehen. Das Gelände ist zwar abgesperrt, aber man kann dies prima von der Passage aus einsehen und fast umrunden.

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