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Du willst mit dem Auto, dem Eignen oder einen Mietwagen, durch Spanien reisen. Dann erfährst du hier, was du alles dabei beachten solltest.

Verkehr

Der Verkehr konzentriert sich in Spanien auf die Städte und die Küste am Mittelmeer. In Zentralspanien geht es dagegen äußerst ruhig zu. Man kann pauschal sagen, dort wo sich viele Häuser befinden, dort herrscht auch viel Verkehr.

Fahrweise

Die Spanier fahren im Allgemeinen rücksichtsvoll und ordentlich. Chaotische Verhältnisse wie man diese aus Italien und Griechenland kennt, findet man hier eher nicht. Statt dessen wird versucht sich schon irgendwie an die Verkehrsregeln zu halten ohne gleich in ständige Hupkonzerte zu verfallen.

Stadtzentrum

Viele Stadtzentren in Spanien sind verkehrsberuhigte Zonen. Dies bedeutet, man kommt hier mit dem Fahrzeug nur schwer oder gar nicht rein. Zudem besitzen viele alte Stadtzentren viele enge Gassen, in denen man mit typisch deutschen Fahrzeugen Platzprobleme bekommt.

Wenn man nicht unbedingt muss, sollte man die Stadtzentren mit dem eigenen Fahrzeug meiden und lieber auf Taxen, den öffentlichen Verkehr oder zu Fuß umsteigen.

Parken

Parken ist in Spanien im Allgemeinen ein Problem. Dies liegt vor allem daran, dass man als Ausländer nicht so richtig weiß wo man parken darf und wo nicht. Es gibt in Spanien dafür scheinbar ein Farbsystem, welches aber manchmal nicht eindeutig ist.

Grüne Parkzone

Hier dürfen nur Fahrzeuge von Anwohnern parken. Für alle Anderen gilt Parkverbot.

Orangene Parkzone

Wahrscheinlich sind dies ebenfalls nur Parkbereiche für Anwohner oder aus der jeweiligen Gemeinde. Als Tourist sollte man sein Fahrzeug hier nicht hinstellen.

Gelbe Parkzone

Hier darf man auch nicht parken, manchmal aber eben doch wieder. Dies hängt wahrscheinlich davon ab, wer die Hoheit über den Parkabschnitt hat. Bei Hotels sollte man einfach mal nachfragen. Auch diese markieren ihre Parkplätze gerne mal gelb. Wenn man keine eindeutige Antwort findet, sollte man lieber nicht hier parken.

Weiße oder keine Parkmarkierung

Hier kann man sein Fahrzeug hinstellen, außer natürlich irgendwo steht ein Schild, dass Parken hier verboten ist. Manchmal sind aber auch Taxiparkplätze weiß markiert. Auf denen steht aber auch in den meisten Fällen das Wort “Taxi”.

Parkhäuser

In den meisten Parkhäusern kann man bedenkenlos parken. Man sollte nur darauf achten, ob es sich bei dem Parkhaus um ein 24 Stunden Parkhaus handelt, wenn man mal ein paar Tage länger bleiben sollte.

Im Übrigen sind Parkhäuser in Spanien nicht billig. Man kann für einen Tag schon mal schnell über 20 Euro bezahlen.

Autobahn

Die Autobahnen sind in Spanien sehr gut ausgebaut. Im Allgemeinen kann man hier 120 km/h fahren, sollte aber auf jeden Fall die Geschwindigkeitshinweise beachten.

Die Auf- und Abfahrten sind in Spanien fast alle identisch. Auf- und Abfahrten sind sehr kurz und meistens durch einen Kreisverkehr miteinander verbunden. Dies hat den Vorteil, wenn man mal von der Autobahn falsch abgefahren ist. Man fährt dann einfach durch den Kreisverkehr und auf der anderen Seite wieder auf die Autobahn drauf.

Maut

Manche Abschnitte der Autobahn sind mautpflichtig. Hier bezahlt man an einer Mautstelle eine Gebühr und kann anschließend weiter fahren. Wer weiß wo die Mautstellen sind, kann zuvor von der Autobahn abfahren und die Stelle umfahren.

Raststätten

Ratsstätten und Tankstellen gibt es in Spanien gefühlt nach jedem Kilometer. Diese befinden sich meistens jedoch nicht wie in Deutschland direkt an der Autobahn, sondern sind eher aufgebaut, wie bei uns ein Autohof. Dies bedeutet, man fährt von der Autobahn runter und zur Raststätte. Anschließend fährt man wieder auf die Autobahn rauf. Dies kann auch bedeuten, dass man erst einmal ein paar Kilometer neben der Autobahn auf einer Seitenstraße entlang fährt, bevor man wieder auf diese auffahren kann.

Vollkasko ohne Selbstbeteiligung

Wir können nur jedem empfehlen in Spanien eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung abzuschließen. Auch wenn man nicht in die Stadtzentren fährt, spätestens in vielen Parkhäusern kann es Schrammen und Kratzer geben, weil die Auffahrten hier zum Teil sehr eng sind.

Navigationssysteme

Die meisten Navigationssysteme helfen in Spanien, wenn man sich auf Autobahnen oder breiten Straßen in einer Stadt befindet. Wo sie versagen sind in den engen Gassen und den vielen Einbahnstraßen in Stadtzentren. Hier sollte man sich lieber auf den gesunden Menschenverstand, als auf die Technik verlassen. Ansonsten endet man in einer Gasse, in der man mit seinem Fahrzeug nur noch rückwärts rausmanövrieren kann.