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Oberhalb von Vilaflor gibt es ein kleines Gebiet, was aussieht wie eine Mondlandschaft. Ich persönlich habe mir mehr hiervon versprochen, aber leider waren es nur ein paar Felsen, die hier herausragten. Trotzdem war die Tour interessant, zumal wir hier durch einen lichten Nadelwald liefen, den man hierzulande in dieser Form nicht sieht.

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Parken

Laut unserem Tourenbuch sollte diese Route in Vilaflor starten. 750 Höhenmeter waren uns jedoch etwas zuviel, weswegen wir unser Fahrzeug oberhalb von Vilaflor in der Nähe der Pista Madre del Aqua parkten. Was wir zum Beginn noch nicht wussten, daduch verlängerten wir die Tour um rund 2 Kilometer. Und wir hätten es auch noch einfacher haben können, wenn wir die Piste einfach bis zum oberen Einstieg der Tour hinaufgefahren wären. Rund um den Einstieg gibt es nämlich wirklich jede Menge Parkmöglichkeiten und man kann die Pista Madre del Aqua auch befahren, sofern die Piste nicht offiziell gesperrt ist.

Blick auf Vilaflor von der Passstraße

Blick auf Vilaflor von der Passstraße

Wandertour

Langer Zustieg auf staubiger Piste

Da wir die bessere Parkoption aber nicht kannten, latschten wir zuerst die Piste in mehreren Kehren, aber immer auf nahezu gleicher Höhe, oberhalb von Vilaflor in Richtung Tourstart zum Paisaje Lunar. Nach knapp einer Stunde hatten wir den Einstieg gefunden. Dieser war zum Glück nicht zu übersehen. Eine Hinweistafel und Hinweissschilder wiesen uns den Weg und zeigten uns, hier geht es jetzt richtig los.

Beginn des Wanderwegs zum Paisaje Lunar

Beginn des Wanderwegs zum Paisaje Lunar

Die Qual der Wahl

Die Tour zu der Mondlandschaft ist eine Rundtour weswegen man gleich ein paar Meter nach dem Einstieg selber entscheiden kann ob man geradeaus oder rechts weiter gehen möchte. Hinzu kommt, die Entfernung ist auf beiden Wegen nahezu gleich (man kann wählen zwischen 3,7 und 3,6 Kilometer). Will man sich ein paar Höhenmeter sparen sollte man jedoch rechts lang gehen, da die Paisaje Lunar etwas unter dem höchsten Punkt der Tour liegt.

Gut ausgebauter Wanderweg zum Paisaje Lunar

Gut ausgebauter Wanderweg zum Paisaje Lunar

Aufstieg auf perfektem Wanderweg

Wir liefen geradeaus weiter und folgten dem Wanderweg. Dieser ist im Übrigen die gesamte Tour einfach nur perfekt ausgeschildert und nicht zu übersehen. Nahezu der gesamte Weg (bis auf ein paar klitzekleine Stellen) ist flankiert von Steinen. In regelmäßigen Abständen sieht man auf diesen die farbigen Markierungen. Links und rechts davon zweigen kleine Pfade ab, die aber immer mit einem farbigen Kreuz markiert sind, so dass man weiß, hier geht es nicht weiter.

Gut markierter und ausgebauter Wanderweg auf den Paisaje Lunar

Gut markierter und ausgebauter Wanderweg auf den Paisaje Lunar

Erste Vorboten der Mondlandschaft

Nach rund einer Stunde erreichten wir eine Stelle, an der wir die ersten Anzeichen der versprochenen Mondlandschaft vorfanden. Kurz darauf befanden wir uns an dem höchsten Punkt der Tour, bei etwas über 2.000 Höhenmeter. Von hier aus zweigten auch gleich noch zwei weitere Wanderwege ab, die hinauf zur Caldera des Teide führten.

Erste Felsformationen am Wanderweg zum Paisaje Lunar

Erste Felsformationen am Wanderweg zum Paisaje Lunar

Die Mondlandschaft Paisaje Lunar

Wir gingen jedoch hinab um endlich die Paisaje Lunar zu sehen. Nach ein paar Minuten kamen wir an einen Aussichtspunkt, von dem aus wir die Felsformationen gut sehen konnten, welche die Mondlandschaft darstellen sollten. Diese sahen von Weitem sehr schön aus, aber ich hatte mir die gesamte Landschaft etwas größer vorgestellt.

Panorama vom Paisaje Lunar

Panorama vom Paisaje Lunar

Nahaufnahme der linken Felsgruppe des Paisaje Lunar

Nahaufnahme der linken Felsgruppe des Paisaje Lunar

Nahaufnahme der rechten Felsgruppe am Paisaje Lunar

Nahaufnahme der rechten Felsgruppe am Paisaje Lunar

Der Rückweg

Von der Mondlandschaft ging es auf gewohnt gut ausgebautem Wanderweg weiter hinab zum Ausgangspunkt. Da uns der Abstieg immer etwas leichter fällt, gelangten wir nach rund 45 Minuten wieder an den Punkt, an dem diese Tour begann. Jetzt mussten wir nur noch die Straße zu unserem geparkten Fahrzeug zurück laufen, was dazu führte, dass unsere Füße am Ende ordentlich qualmten.

Überreste eines zerfallenem Haus am Wanderweg

Überreste eines zerfallenem Haus am Wanderweg

Mein persönliches Fazit

Wandern auf Teneriffa kann man auf dieser Tour sehr gemütlich. Jedoch nur wenn man sein Auto direkt am Tourstart abstellt. Da wir aber weiter weg parkten, zog sich der Weg ordentlich in die Länge.

Was mir dabei jedoch sehr gut gefiel war der Blick auf Vilaflor, den man von der Pista Madre del Aqua hatte. Ebenfalls fand ich die Nadelbäume faszinierend, die immer gelbgrünlich schimmerten, ganz entgegen dem satten Grün, wie wir es hierzulande kennen.

Mein Hinweis: Bist du noch auf der Suche nach einer passenden Unterkunft auf Teneriffa? Dann schau mal hier nach. Hierüber buche ich immer meine Unterkünfte.

Gelb gefärbte Nadelbäume am Paisaje Lunar

Gelb gefärbte Nadelbäume am Paisaje Lunar