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In diesem Beitrag habe ich alle Infos zusammen getragen, was man wissen sollte, wenn man auf Teneriffa wandern möchten.

Felsmassiv La Catedral in der Caldera des Teide

Einer der amrkantasten Felsen in der Caldera des Teide ist der La Catedral, welchen man umwandern kann.

Ausrüstung

Wandern auf Teneriffa bedeutet auch gleichzeitig, dass man meistens in einer Art Hochgebirge unterwegs ist. Dies bedeutet neben ordentlichen Wanderschuhen, sollte man für längere Touren auch Stöcke mitnehmen. Ebenfalls sollte man Sonnenschutz und passende Regenbekleidung nicht vergessen, da es gerade im Norden öfters auch mal regnen kann.

Will man in der Caldera, im Krater des Teide wandern oder sogar auf den Teide aufsteigen sollte man zudem in den Monaten Dezember bis März warme Sachen einpacken. Auf dem Teide kann es in dieser Zeit auch zu Schneefällen kommen.

Panorama des Krater des Teide nach Schneefall

Die Caldera des Teide nach einem Schneefall im März 2015.

Höhenmeter

Teneriffa hat den höchsten Berg von Spanien, den Teide. Die Insel beginnt somit bei 0 Höhenmeter und zieht sich auf 3.718 Meter in die Höhe. Bei den meisten Touren auf Teneriffa überwindet man deswegen auch immer ein paar Höhenmeter. In den geringsten Fällen werden dies rund 300 Höhenmeter sein. Man kann aber auch theoretisch in einer Mehrtagestour vom Meer bis auf den Teide aufsteigen.

Steiler Abstieg am Roque del Conde

Der steile Abstieg am Roque del Conde ist nur was für trittsichere Wanderer.

Wandergebiete

Es gibt auf Teneriffa mehrere Wandergebiete. Das bekannteste ist die Caldera, der Krater des Teide. Daneben gibt es das Gebiet rund um den Teide und die beiden Gebirge, das Anaga Gebirge (Norden) und das Teno Gebirge (Westen). Zusätzlich existieren auf Teneriffa mehrere Schluchten, so genannte Barrancos, die man durchwandern oder zu mindestens queren kann.

Die gesamte Insel teilt sich somit in vier Wandergebiete auf, in den Süden, den Westen, den Norden und das Zentrum. Diese vier Gebiete unterscheiden sich weniger in den Anforderungen als viel mehr in den vorhandenen Wetterbedingungen.

Lehmhaltiger Wanderweg im Nebelurwald von Chinobre

Einer der letzten Urwaldgebiete auf Teneriffa im Norden der Insel im Anaga Gebirge.

Wetter

Die vier verschiedenen Wandergebiete weisen zum Teil verschiedene Wetterzonen auf. Hier ein kurzer Überblick dazu.

Süden: Meistens Sonne und sehr warme Temperaturen
Westen: Wechselhaft, zum Teil viele Wolken, Regen aber auch Sonne
Norden: Meistens bewölkt und oft Regen sowie kühlere Temperaturen, zum Teil unter 10 Grad.
Zentrum: Meistens Sonne, aber kühle Temperaturen. Ab und zu kann es hier aber auch schneien (Monate Dezember bis Ende März)

Einstieg in den Barranco de Ruiz auf Teneriffa

Trübes Wetter im Norden beim Aufstieg durch den Barranco de Ruiz.

Anforderungen

Teneriffa ist keine Hobbywanderinsel, auf der man ohne Kondition mal schnell eine Tour bewältigen kann. Wie auch im Hochgebirge sollte man bei den Touren auf Teneriffa Kondition mitbringen, Trittsicherheit besitzen und über die passende Wanderausrüstung verfügen.

Erste Felsformationen am Wanderweg zum Paisaje Lunar

Dieser Wanderweg am Paisaje Lunar ist auch für Wanderer geeignet, die nicht über Trittsicherheit verfügen.

Orientierung

Das schöne an Teneriffa ist, man kann sich zwar verlaufen aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht verirren. Die Insel ist so überschaubar, dass man auch nach längeren Touren irgendwo und irgendwie immer wieder zu einer Straße oder einem Bergdorf zurück findet. Die Wahrscheinlichkeit dass man hier verloren geht liegen nahezu bei Null.

Wegweiser zum Roque del Conde

Die meisten Wanderwege sind sehr gut ausgezeichnet.

Tourenlänge

Je nachdem wo man wandern möchte, kann man die Länge der Touren individuell anpassen. Die meisten Touren in den Wanderreiseführern sind jedoch nicht länger als 6 Stunden (bis auf ein paar Außnahmen). Will man gerne länger unterwegs sein, kann man verschiedene Touren ideal miteinander kombinieren.