Es ist erst ein paar Monate her, dass ich die Akropolis in Athen besuchte. Was mir in Erinnerung geblieben ist, sind die Massen an Menschen, die sich den Berg hinauf schleppten, die unzähligen Fotos die hier oben geschossen wurden und der herrliche Ausblick von der Akropolis auf Athen, das sich rings um die Akropolis bis an den Horizont erstreckt. Ich möchte euch in diesem Beitrag ein paar Infos zu Athen geben, auch wenn wir nur 2 Tage in der Stadt waren.

Blick auf Athen

Blick auf Athen

Die Akropolis

Wer Athen besucht, ohne einmal auf der Akropolis gewesen zu sein, der hat Athen faktisch nicht gesehen. Wie weit sich die Stadt rund um das Wahrzeichen von Athen erstreckt, wird einem erst bewusst, wenn man auf der Akropolis steht. Unterhalb der Akropolis befindet sich das Dionysostheater. Dort in der Nähe existiert eine Tafel mit einem Foto, auf dem man sieht, wie die Stadt vor rund 150 Jahren an diesem Ort aussah. Ein paar Häuser und ansonsten nichts als freies Land sind auf dem Bild zu sehen. Vergleicht man dieses mit der heutigen Stadt, bekommt man eine ungefähre Vorstellung von dem, was sich hier in den letzten 150 Jahren alles verändert hat.

Odeon des Herodes Atticus und Blick auf Athen von der Akropolis

Odeon des Herodes Atticus und Blick auf Athen von der Akropolis

Der Nahverkehr

Ich musste mich erst ein bisschen reinfitzen, bevor ich verstanden habe, wie der Nahverkehr in Athen funktioniert. Doch nachdem was ich gesehen habe, kommt man hier sehr gut mit der Straßenbahn in die meisten Teile der Stadt. Es gibt auch eine U-Bahn. Diese fährt jedoch nicht rund um die Uhr und verbindet nur den inneren Bereich von Athen miteinander. Zusätzlich zu den Straßenbahnen gibt es auch noch jede Menge Buslinien. Diese haben wir aber nicht ausgetestet.

Der Vorteil der Straßenbahn war für uns, dass die nächsten Haltestellen wurden auf einem Display angezeigt. So wussten wir, wann wir aussteigen mussten. Ansonsten heißt es Haltestellen zählen oder ungefähr von der Zeit her abschätzen, wann man vor Ort sein könnte. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Griechisch lernen. Denn die Namen der Haltestellen sind in griechisch und wenn man diesem Alphabet nicht mächtig ist, hat man echte Probleme.

Beim Kauf der Fahrkarten empfehle ich die Automaten. Hier sollte man aber nicht zu schnell das Geld einwerfen, sondern lieber vorher erst einmal probieren, welche Fahrkarten man wirklich benötigt. Dann sollte man das Geld im vollen Umfang bereit halten und bezahlen. Ich erwähne das bewusst, denn wir haben erlebt, dass wir ein Teil des Betrages in den Automaten einwarfen und, als wir nach mehr Münzen suchten, der Vorgang auf einmal abgebrochen wurde. Unser Geld haben wir natürlich nicht zurück erhalten.

Blick auf Athen von der Akropolis

Blick auf Athen von der Akropolis

Restaurants und Cafes

Wenn es in Athen eins wirklich in Massen gibt, dann sind es Restaurants und Cafes. Wir hatten den Eindruck, dass Athen in viele verschiedene kleine Bezirke unterteilt ist. In diesen Bezirken existiert dann jeweils eine Art Restaurant-Allee. Das ist uns aufgefallen, als wir mit der Bahn durch die Stadt fuhren.

Die Preise in Athen entsprechen ungefähr den Preisen wie auch hier in den Großstädten. Man kann in Athen mal locker für ein Essen 50 Euro lassen. Dies sollte man berücksichtigen. Zudem sollte man zuvor nachfragen, ob es auch eine Speisekarte in Englisch gibt. In den Restaurants in denen wir waren, gab es eine solche Karte auf Nachfrage. Das gilt im Übrigen auch für die Kellner. Nicht jeder Kellner kann in Athen auch englisch. Aber meistens ist jemand vor Ort, bei dem man mit einfachem Schulenglisch bestellen kann

Blick auf Athen von der Akropolis

Blick auf Athen von der Akropolis

Der Sommer

Wir waren im Sommer in Athen, mit allen Annehmlichkeiten die es zu dieser Jahreszeit gibt. Da sich Athen am Meer befindet, gibt es natürlich jede Menge Möglichkeiten hier auch zu baden. Dabei sollte man beachten, dass es Strandabschnitte gibt, an denen man bezahlen muss. Andere Abschnitte sind kostenfrei. Der Vorteil der bezahlten Bereiche ist, dass sie am Strand meistens sehr sauber sind. Die Qualität des Wassers ist dagegen überall gleich.

Die Abende in Athen im Sommer sind schön warm. Man kann bis in die Nacht in einem der Cafes zubringen, ohne Angst haben zu müssen, hier zu frieren. Zudem bekommt man immer auch etwas für das Auge, denn die meisten Athener sind sehr schlank. Ob dies eine Auswirkung der Krise ist?

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Mein Fazit

Athen mit seiner Akropolis haben mich besonders beeindruckt. Im Besonderen da wir auf unserer Tour durch Griechenland auch das Schatzhaus der Athener in Delphi in Griechenland gesehen haben. Der Stadtstaat Athen hatte in der Antike eine große Bedeutung und spielte eine wichtige Rolle in dem griechischen Staatenverbund.

Und wart ihr schon mal in Athen?

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