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Vom 8. bis 12. April hat es uns zum Kurzurlaub nach Rügen verschlagen. Am Dienstag machten wir uns von Dresden aus auf den 500 km langen Weg nach Sassnitz-Mukran zum Aparthotel Königslinie. Dank DailyDeal bekamen wir 3 Übernachtungen zu Top-Konditionen und hatten somit einen sehr gut gelegenen Ausgangspunkt, um den Norden der Insel zu erkunden, viel Hering zu essen und einen ganz besonderen Ort zu entdecken.

Sassnitz – Fischerei und Touristik

Der staatlich anerkannte Erholungsort Sassnitz ist bekannt für seinen Hafen, die 1450 Meter lange Außenmole und den Königsstuhl, den mit 118 Meter höchsten Kreidefelsen des Nationalparkes Jasmund. Dieser ist seinerseits Deutschlands kleinster Nationalpark. Im Hafen selbst bekommt frischen Fisch gereicht oder kann direkt in der Produktionsstätte von Rügenfisch im Werksverkauf einkaufen.

Überall im Hafen und an den Restaurants war zu lesen, dass wir gerade Heringswochen haben. Dies nutzten wir gleich am ersten Tag und schlugen uns im Gastmahl des Meeres in Sassnitz die Bäuche voll beim Herings-All-You-Can-Eat. Sehr lecker und genau der richtige Start in unseren Kurzurlaub auf Rügen in der Nebensaison!

Frischer Hering zu den Heringswochen auf Rügen

Sehenswürdigkeiten im Nordosten von Rügen

Dass vier Tage zu kurz sind, um alle Sehenswürdigkeiten Rügens zu erleben, merkten wir schnell. Über 4000 Jahre alte Großsteingräber, weiße Ostseestädte, Kap Arkona und das Jagdschloss Granitz erwarteten uns in den kommenden drei Tagen. Dazu kam ein Mix aus kalten Temperaturen, Sonne und auch Regen. Aber eines der großartigsten Erlebnisse hatten wir gleich zu Beginn des Mittwoch Morgens: Karls Erlebnis-Dorf. Noch nie habe ich eine so gelungene Integration von Nachhaltigkeit, Verkauf, Produktion und Erlebnis erlebt. Ein Must See im Norden Rügens!

Rügen – Die Sanddorninsel Deutschlands

Was mich aber zudem überraschte, waren die vielfältigen Sanddornprodukte, die wir überall antrafen. Sanddorncreme, Sanddornwein, Sanddornlikör, Sanddornmarmelade und so weiter. Selbst Sanddornglühwein konnte ich testen, der zu meiner Überraschung doch recht gut auch für den Dresdner Weihnachtsmarkt geeignet wäre. Eine Verkäuferin erläuterte uns dann die Hintergründe zum Sanddorn.

Dieser ist nämlich die Frucht des Nordens. Oder besser Zitrone des Nordens und besitzt 10 mal mehr Vitamin C als eine Zitrone! Daher auch die positive Wirkung auf die Gesundheit, die dem Sanddorn zugeschrieben wird. Ähnlich wie Schlickgras diente der Sanddorn einst dem Dünenschutz und wird seit über 200 Jahren auf Rügen angebaut. Große Anbaugebiete findet man heute übrigens in Brandenburg…

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Rügens Naturdenkmäler – Geheimtipp für die Nebensaison

Was mich allerdings total begeistert, sind die vielen Naturdenkmäler, die Rügen zu bieten hat. Man könnte sagen, die Tourismusindustrie hat die Insel und ihre Eigenschaften perfekt in Szene gesetzt. Wunderschöne Küstenabschnitte, gepflegte Wälder und Naturpfade, die Kreidefelsen und eine gewisse Gelassenheit, die einfach in der Luft zu liegen scheint. Wer Wert auf Natur legt und nicht den ganzen Trubel der vielen Sonnentouristen um sich haben möchte, ist bei einem Kurzurlaub in der Nebensaison auf der Insel Rügen sehr gut aufgehoben. Ich werde definitiv wieder hinfahren.

Rügen ist in der Nebensaison voller erlebbarer Natur

Rügen ist in der Nebensaison voller erlebbarer Natur