Print Friendly, PDF & Email

Wie kommt man auf die Idee nach Seoul zu reisen? Diese Frage hat man mir tatsächlich immer wieder gestellt. Und meine Antwort war, dass einer der Hauptgründe koreanische Serien gewesen sind. Vielleicht geht es dir auch so, oder du interessierst dich für K-Pop und überlegst jetzt einmal Seoul, die Hauptstadt des K-Pop zu besuchen. In diesem Beitrag verrate ich dir, was dich hier erwartet und warum du unbedingt einmal die Stadt besuchen solltest.

Seoul gehört zu den größeren Städten auf der Welt. 10 Millionen Menschen leben hier. Die Stadt hat das größte U-Bahn Netz, welches das Zentrum und die meisten Städte um dieses miteinander verbindet. Seoul liegt in Südkorea, nur ein paar Kilometer entfernt von der demilitarisierten Zone zu Nordkorea. Die Stadt ist auf jeden Fall sehenswert, aber nicht zu vergleichen mit Tokio. Mangas, Animes oder Cosplay wirst du hier nur selten finden. Dafür erwarten dich historische Paläste und ein ganz eigenes Selbstwertgefühl der Einwohner, welches dich sofort in den Bann ziehen wird.

Video Seoul

Handwerkerinnen in einem Haus des Namsangol Hanok Village Ausstellungsdorf

Traditionelles Handwerk kannst du dir zum Beispiel in dem Ausstellungsdorf Namsangol Hanok Village ansehen

Beste Reisezeit & Klima für Seoul

Die besten Reisemonate für Seoul sind April, Mai September & Oktober. In den Sommermonaten ist die Regenzeit in Südkorea, weswegen es hier immer wieder zu starken Regengüssen kommt. Hinzu kommt, dass in dieser Zeit auch immer die Gefahr besteht, dass ein Ausläufer eines Taifuns auch die Stadt erreichen kann. In den Wintermonaten kann es dagegen auch mal richtig kalt werden. Nach Eintreten der Dunkelheit macht es dann keinen richtigen Spaß mehr die Stadt zu erkunden.

Das Klima oder die Temperaturen ähneln denen hierzulande in den Großstädten. In den Wintermonaten ist es kühl, mit Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt. In den Sommermonaten können die Temperaturen dann auch mal die 30 Grad Marke erreichen. Hier mal eine Übersicht der Temperaturen, mit welchen du im Groben rechnen kannst.

Klimatabelle von Seoul im Jahresdurchschnitt

Mit diesen Temperaturen kannst du im Durchschnitt in Seoul rechnen.

Luftqualität

Die Qualität der Luft ist in Seoul nicht besonders gut. Hier wirst du an den meisten Tagen Smog vorfinden. Der Grund dafür, so wurde mir erklärt, ist aber nicht die Stadt selber, sondern die Industriegebiete auf der chinesischen Seite. Von dort sollen dann die Smog-Schwarten übers Meer getragen werden und letztendlich in Seoul landen.

Allerdings ist der Smog nicht vergleichbar mit Städten wie Bangkok. Ich habe bei meiner Tour durch Seoul kein einziges Mal Atemprobleme gehabt, und ich habe mich viel bewegt. Den Smog habe ich eigentlich nur von den Aussichtsplattformen wahrgenommen. Von dort aus konnte man den Dunst am Horizont gut sehen, der einem dann die Sicht nahm.

Blick auf den N-Seoul Tower von Namsangol Hanok Village

Am Abend zeigt dir der N-Seoul Tower die Luftqualität per Farbe an. Leuchtet dieser Blau, ist die Luftqualität gut.

Wie lange bleiben und wo übernachten?

Nach meinen Erfahrungen solltest du mindestens 1 Woche in Seoul bleiben. Ein Kurztrip, von zum Beispiel Japan aus, für nur 2 bis 3 Tage kann ich nicht empfehlen. Dafür ist die Stadt einfach zu groß. Und es gibt zuviel zu sehen, als dass man das an 3 Tagen schaffen kann. Alleine für die Paläste musst du jeweils einen kompletten Vormittag einplanen. Und davon gibt es bereits 3 Stück deren Areale riesig sind.

Zur Übernachtung solltest du dir eine Unterkunft rund um die Myeongdong Kathedrale suchen, die sich nördlich des N-Seoul Towers im Gebiet Myeongdong befindet. Von hier aus erreichst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf kurzem Weg. Es kreuzen hier viele U-Bahn Linien. Und auch Busse fahren in diesem Gebiet reichlich. Wenn du noch eine passende Unterkunft suchst schau mal hier nach.

Skulptur aus Luftballons in Seoul

Skulpturen, wie diese Luftballons, findest du in Seoul reichlich.

Mit Englisch verständigen

Falls du dich fragst wie du dich in Seoul verständigen kannst, kann ich dich beruhigen. An den meisten Restaurants, Cafes und Geschäften gibt es englischsprachige Ausschilderungen. Auch die Seouler verstehen in den meisten Fällen ein paar Brocken Englisch. An den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Gyeongbokgung Palast wird dagegen im nahezu perfekten Englisch mit dir kommuniziert. An diesen findest du auch viele der Ausschilderungen in englischer Sprache.

Der Grund warum das Englische hier so gut vertreten ist, ist die Militärpräsenz der Amerikaner. Diese haben das Land und natürlich auch Seoul nachhaltig geprägt. Du solltest deswegen auch ein einfaches Englisch beherrschen um dich rudimentär hier verständigen zu können. Alternativ kann ich dir aber auch Google Translate empfehlen. Mit dem Übersetzer kannst du ebenfalls einzelne Wörter vom Deutschen ins Koreanische übersetzen lassen und wirst in den meisten Fällen auch verstanden.

Frauen in koreanischer Tracht im Bukchon Hanok Village

Koreanische Trachten trägt man besonders gerne im Bukchon Hanok Village

Preise in Seoul

Im Vergleich zu vielen anderen modernen Großstädten ist Seoul richtig günstig. Die Preise für ein Ticket im Nahverkehr liegen für eine Strecke bei ungefähr 1 Euro. Für ein gutes Mittagessen in einem Bistro wirst du zwischen 7 – 10 Euro bezahlen. Streetfood bekommst du für 2 bis 5 Euro. Und die Eintritte in den verschiedenen historischen Städten liegen bei ungefähr 3 Euro. Nur in einem Fall habe ich hier mal fast 10 Euro bezahlt.

Nicht ganz preiswert ist Kaffee. Hier liegen die Preise bei rund 3 bis 4 Euro für eine Tasse. Sparen kannst du dagegen beim Wasser. Dieses bekommst du in nahezu allen Bistros kostenfrei dazu. Hier auch mal noch eine Info was mich meine Tour 2019 gekostet hat. Ich habe zum Beginn 600 Euro umgetauscht und am Ende wieder 200 Euro zurückgetauscht und somit nur 400 Euro ausgegeben.

Von meinen Ausgaben in 2019 fielen 100 Euro nur auf den Besuch von Lotte World. Denn dieser kann richtig teuer werden. Hier musst du mit 100 Euro pro Person für einen Tag rechnen, wenn du dir den Park und die Aussichtsplattform ansehen möchtest. Was dich dort genau erwartet, dazu findest du mehr in diesem Beitrag.

Geschäft für junge Frauen in der Hongdae Shopping Street

In der Hongdae Shopping Street findest du alles Mögliche, zum Teil auch zu günstigen Preisen.

Ankunft & Einreise

Wenn du nach Seoul fliegst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem internationalen Flughafen in Incheon ankommen. Was dich da genau erwartet, dazu findest du mehr Infos in diesem Beitrag. Kurz zusammengefasst, kann ich dir aber schon verraten, die Einreise ist einfach und geht vor allem schnell. Vom Flughafen kannst du dann mit Bussen, dem Airport Express oder mit einem Schnellzug nach Seoul fahren. Für diese Fahrt solltest du rund 40 Minuten bis 2 Stunden einplanen.

Für die Einreise brauchst du nur einen Reisepass, der auch noch 6 Monate nach deiner Einreise gültig sein muss. Zudem musst du vor deiner Einreise im Flieger Gesundheitsfragen beantworten. Solltest du Husten oder Fieber haben, musst du direkt nach der Einreise zu einer Gesundheitsuntersuchung am Flughafen. Dasselbe gilt, wenn du in bestimmten Ländern vorher warst und jetzt nach Südkorea möchtest. Dies wird dich vor allem dann betreffen, wenn du eine Rundreise planst und von China oder einigen südostasiatischen Ländern gleich weiter nach Südkorea möchtest. Viele weitere Infos zur Einreise nach Südkorea findest du hier

Immigration-Bereich am Flughafen Incheon bei Seoul

Die Einreise nach Südkorea durch den Immigration-Bereich ging bei meiner Reise sehr schnell.

Bezahlen in Seoul

Die Seouler lieben noch ihr Bargeld auch wenn man schon viele junge Menschen sieht, die mit Smartphone bezahlen. Bargeld ist aber das “noch” beste Bezahlmittel was du für deinen Besuch verwenden kannst. Meine Empfehlung ist, tausche dieses erst um, wenn du in Südkorea angekommen bist. Auf den Flughäfen gibt es hierzu genügend Möglichkeiten und auch in der Stadt findest du bei den größeren Einkaufszentren immer wieder Wechselstuben.

Sollte das Bargeld mal knapp werden, kannst du aber auch problemlos mit Visa oder Mastercard bezahlen. Ich habe bei meiner Reise keinen Ort gesehen an denen nur eine der beiden Karten akzeptiert wurde. Sofern man mit einer der beiden Karten zahlen konnte, konnte man dies auch mit der Anderen.

Beachten solltest du aber die Möglichkeit das “Tax Free”. Dies ist in Südkorea richtig gut gelöst. Bei Läden, die das anbieten, erhältst du einen Extra-Kassenbeleg, den du anschließend am Flughafen einlösen kannst. Besonders interessant wird dies bei Hotels, welche “Tax Free” anbieten. Hier kannst du nochmal richtig sparen. Wie das alles genau funktioniert, habe ich in diesem Beitrag beschrieben.

Koreanisches Geld - WON

Das koreanische Geld heißt Won. Der Umrechnungsfaktor ist im Groben 1:1000

Internet in Seoul

Wenn du dir etwas direkt nach der Einreise nach Südkorea holen solltest, dann ist dies Internet. Am Flughafen findest du dafür mehrere Stände an denen du dir eine SIM-Karte kaufen kannst, die jeweils für eine bestimmte Anzahl an Tagen gilt. Meine Empfehlung ist hier, geize nicht sondern hole dir das Beste was du bekommen kannst. Dies ist im optimalsten Fall unbegrenztes Datenvolumen für die komplette Zeit. Ich habe dafür in 2019 für rund 10 Tage 35,- Euro bezahlt.

Sobald du einmal Internet hast, wirst du viel einfacher durch die Stadt kommen. Zum Einen kannst du jetzt natürlich Google Maps nutzen, mit denen du den Nahverkehr problemlos verwenden kannst. Zum Zweiten hast du jetzt auch die Möglichkeit mit Google Translate dich besser zu verständigen, falls du mal mit deinem Englisch nicht weiter kommen solltest. Viel mehr als diese 2 Dienste wirst du nicht benötigen. Und du wirst nahezu überall in der Stadt darauf zugreifen können, denn die Internetverfügbarkeit ist hier erste Klasse.

K-Star Road Figur mit Gangnam Brille in Seoul

Diese Figur mit Gangnam Brille steht am Anfang der K-Star Road

U-Bahn & Busse

Wenn es in Seoul etwas gibt was richtig gut funktioniert und von dem sich die deutschen Großstädte eine Scheibe abschneiden können, dann ist das der Nahverkehr, im Besonderen die U-Bahnen und Busse. Diese kommen hier gefühlt im 5 Minutentakt, wobei auch Nachts in kürzeren Zeitabständen gefahren wird, als es hierzulande üblich ist. Die Busse fahren prinzipiell rund um die Uhr. Nur bei den U-Bahnen gibt es eine Nachtruhe, die von ungefähr 12:00 Uhr bis 5:30 Uhr dauert.

Am einfachsten kannst du dich durch die Stadt fortbewegen, wenn du 2 Sachen hast. Das wäre zum einen eine Chipkarte, die du dir gleich am Flughafen holen solltest. Lade diese dort auch gleich auf, wobei du mit ungefähr 5.000 – 7.000 Won pro Tag rechnen solltest. Zum 2. brauchst du unbedingt Google Maps. Eine bessere Nahverkehrsnavi gibt es derzeit nicht. Auf Google Maps wird dir nicht nur angezeigt mit welchen U-Bahnen und Bussen du von A nach B kommst, sondern auch wann diese fahren und wo du aussteigen musst.

Zum Schluss noch etwas zu den Kosten. Diese sind im Verhältnis zu unseren Einzelticketpreisen in Deutschland extrem günstig. Eine Fahrt mit einer Dauer von 30 Minuten kosten umgerechnet ungefähr 1 Euro (2019 betrug der Preis 1.250 Won). Viele weitere Infos zum Nahverkehr in Seoul findest du hier.

Bushaltestelle mit Bus des Seouler Nahverkehrs

Der Nahverkehr funktioniert in Seoul sehr gut. Selbst die Busse fahren hier in kurzen Taktzeiten.

Sehenswürdigkeiten in Seoul

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind natürlich die großen Paläste aus der Kaiserzeit, die da wären:

Ebenfalls ein Muss bei deinem Besuch in Seoul sind die folgenden Orte:

Auf der folgenden Karte habe ich dir mal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Seoul zusammengestellt. Den Großteil dieser habe ich auch besucht. Wenn du wissen willst was dich dort erwartet, schau auch mal hier nach. Hier findest du meine Reiseroute durch die Stadt von 2019.

Google Maps Karte von Seoul mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Auf dieser Google Maps Karte habe ich dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mal markiert. Zum Aufrufen klicke einfach auf das Bild.

City Wall (Stadtmauer) & Stadttore

Eines der Highlights von Seoul war für mich persönlich die Stadtmauer. Diese wurde an vielen Stellen restauriert und du kannst heute an dieser entlang laufen. Die meisten Abschnitte dieser befinden sich auf einen der Hügel der Stadt, wie zum Beispiel den Naksan Park oder dem Namsan Park auf dem sich auch der N-Seoul Tower befindet. Laufe ruhig einen Teil dieser Mauer mal zu Fuß ab, um zu erahnen welches Areal diese früher einmal umschloss.

Zudem findest du in der Stadt auch alte Stadttore, die du dir ansehen kannst. Auch diese sind noch von einem alten Stück Stadtmauer umgeben. Die beiden bekanntesten sind das Sungnyeum Gate und das Dongdeamun Gate. Beide werden Nachts besonders schön beleuchtet, so dass sich sowohl ein Tages- als auch ein Nachtbesuch lohnt.

Altes Stadttor Dongdaemun am Abend in Seoul

Das alte Stadttor Dongdaemun gehört zu den beliebtesten Fotomotiven.

Seoul bei Nacht

In Seoul eine Nacht durchzumachen ist überhaupt kein Problem. Es gibt hier ein paar Viertel in denen du richtig feiern gehen kannst. Das bekannteste und bei den Ausländern auch beliebteste ist das Gebiet bei der Itaewon Station, südlich des N-Seoul Towers. Hier wirst du mehrere Bars und Clubs finden, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet haben.

Ein weiteres gutes Viertel zum Ausgehen ist die Hongdae Shopping Street bei der Hongik University Station. Auf dieser Straße und den umliegenden Seitenstraßen ist sowohl am Tag als auch die ganze Nacht ordentlich was los. Das Gebiet ist nicht nur bei Ausländern beliebt, sondern hier kommen auch gerne junge Südkoreaner hin, wenn sie ihre K-Pop Stars treffen wollen.

Mein Hinweis: Wenn du Nachts ausgehen willst, dann beachte, dass die U-Bahnen nur bis ca. Mitternacht fahren und dann erst wieder ab ungefähr 5:30 Uhr. Solltest du in dieser Zeit zurück zu deiner Unterkunft wollen, musst du mit dem Bus fahren.

Insa-dong in Seoul am Abend mit beleuchteten Restaurants

Auch bei Nacht gibt es in Seoul viele Viertel wo du diese verbringen kannst. Eins dieser findest du unter anderem in Insa-dong.

Seoul bei Regen

Solltest du mal das Pech haben, dass es an einem der Tage regnet, während du in Seoul bist, gibt es in der Stadt viele Möglichkeiten diesen Tag auch im Trockenen zu verbringen. Zum Einen kannst du den Tag natürlich dafür nutzen um die vielen großen Shoppingcenter zu erkunden. Findest du das Langweilig, dann nutze den Tag um die überdachten Märkte der Stadt für dich zu entdecken, wie zum Beispiel den Gwangjang Markt oder Dongdaemun Markt. Hier findest du neben vielen kleinen Ständen auch jede Menge guter Angebote an Streetfood.

Natürlich kannst du den Tag auch nutzen um eines der zahlreichen Museen zu besuchen, welche es in der Stadt gibt. Ideal wäre zum Beispiel ein Besuch des Dongdaemun History & Culture Parks, in dem du neben Museen auch eine Markthalle findest. Zum Schluss kann ich dir aber auch noch den größten Indoor Freizeitpark, Lotte World, für einen solcher Tage empfehlen.

LOVE Symbol vor einem Hochhaus in Seoul

Bei Regen kannst du in Seoul auch viel unternehmen.

Essen in Seoul

Wie in vielen asiatischen Ländern wirst du auch hier in Südkorea jede Menge leckere Gerichte finden. Am Besten gehst du hierzu auf einen der Märkte, auf denen es ein reichhaltiges Angebot an Streetfood gibt. Hier findest du zum Beispiel “Mandus”, was Teigtaschen mit verschiedenen Fleischfüllungen sind. Ebenfalls auf den Märkten gibt es eine Art Blutwurst und Haxe, die ebenfalls bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Hinzu kommen verschiedene Angebote an gegrillten Fleischspießen, die man hierzulande als Schaschlik bezeichnen würde.

Zu den vielen Streetfood-Angeboten gibt es in der Stadt natürlich auch jede Menge kleine Restaurants. Bis du zu faul zum Suchen, dann gehe einfach in eines der Kaufhäuser oder Shoppingpassagen. Auch hier wirst du immer Bistros und eine Essmeile finden, an welcher dich eine riesige Auswahl erwartet. Empfehlen kann ich dir auch mal einen der Eintöpfe auszuprobieren, die am Tisch frisch zubereitet werden. Oder wenn du dich traust, dann probiere mal das Koreanische Barbeque welches ebenfalls wie eine Art Raclett am Tisch zubereitet wird.

In allen Restaurants und Bistros in denen ich war, gab es zu jedem Essen stilles Wasser kostenfrei dazu. Dies steht entweder am Tisch, oder du musst es dir an einen der Wasserbehältnisse selber holen. Trinkst du auch Alkohol, dann solltest du unbedingt mal Soju probieren. Dieses alkoholische Getränk mit rund 20% Alkoholgehalt gibt es mit verschiedenen Fruchtzusätzen. Eine große Auswahl davon findest du in den 24h Läden, die es gefühlt an jeder Ecke gibt.

Auswahl an verschiedenen Streetfoodgerichten in einer Markthalle

Unbedingt solltest du das Streetfood in einen der Markthallen ausprobieren. Diese sind alle überdacht und somit auch eine schöne Schlechtwetteralternative.

Kriminalität in Seoul

Südkorea und damit auch Seoul zählt zu einen der sichersten Länder und Städte der Welt. Kriminalität, wie du sie vielleicht woanders her kennst, gibt es faktisch hier nicht. Die Gefahr hier überfallen zu werden ist nahezu gleich Null. Es gibt keine Viertel die du Nachts meiden solltest. Die notwendige Sorgfalt solltest du trotzdem walten lassen. Denn auch wenn das Land sicher ist, kann es natürlich zu Taschendiebstählen kommen.

Worauf man dagegen achten sollte sind die Vertreter der verschiedenen Religionen. Hier kann es schon mal passieren, dass man von einem Mönch ein Sticker angedreht bekommt, für den man anschließend bezahlen soll. Wenn du in einem solchen Fall angesprochen werden solltest, lehne dies einfach mit einer kurzen Handbewegung ab und gehe weiter. Man wird dich anschließend nicht weiter belästigen.

Parkbank mit Figur und jungem koreanischen Pärchen

Die ganze Stadt vermittelt einen friedfertigen Eindruck.

Strom-Adapter für Seoul

Bei meiner ersten Reise nach Seoul habe ich natürlich auch meinen üblichen Reiseadapter mitgenommen. Doch als ich in der Unterkunft ankam, war ich mehr als überrascht, dass ich dort eine Steckdose vorfand in dem problemlos mein Stecker des Verteilers reinpasste.

Ich habe mich dann anschließend noch mal genauer umgesehen und immer wieder auf die Steckdosen geachtet, die ich gesehen habe. Dabei fiel mir auf, dass viele Steckdosen unseren Steckdosen gleichen und somit ohne Probleme auch zu nutzen sind. Du brauchst deswegen keinen Stromadapter mit nach Südkorea oder Seoul mitnehmen.

Deutscher Verteiler in koreanischer Steckdose ohne Adapter

Hier mal ein Beispiel wie mein Verteiler einfach in die Steckdose im Hotel passte. Ich brauchte dafür keinen Adapter.